Hallo Volleyballer*innen!

Willkommen auf der Homepage der Volleyballabteilung des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen. Auf der Seite findet ihr Kontakt zu Mannschaftsverantwortlichen, Trainingszeiten und andere Informationen rund um die Abteilung. Außerdem gibt es gelegentlich Spielberichte und Bilder von unseren Spieltagen.

 

Auf dem Zahnfleisch über die Ziellinie

TSV Alemannia Zähringen – TS Kehl 3:1 (-19, -7, 22-, -19)

TSV Alemannia Zähringen – TV Staufen 3:0 (-18,-15,-14)

Heimspieltage bei der Alemannia sind nichts für schwache Nerven. Am Donnerstag vor dem Spieltag musste sogar das Training ausfallen, da mehr Viren als Spielerinnen im Umlauf waren. Am Freitag kam endlich das lang erhoffte negative Testergebnis, dafür noch am Samstagmorgen die n+1. Krankmeldung. Zusätzlich zu den ganzen Urlauberinnen und Abwesenheiten haben sich schlussendlich sieben mehr oder weniger (halb)fitte Spielerinnen in der Halle eingefunden. Kurz nach uns kam dann Kehl mit doppelt so viel Spielerinnen in die Halle, so dass zumindest optisch die Verhältnisse geklärt waren. Zum Glück sah es bei den Spielanteilen etwas anders aus. Mit der 5.ten Mitte der Hinrunde begannen wir etwas zögerlich, bevor so langsam die letzten Erkältungsreste ausgeschwitzt waren. Eine kleine Aufschlagsserie brachte die Wende von 5:7 auf 11:7, danach plätscherte der Satz seinem Ende entgegen. Im zweiten Satz war Kehl immer noch sichtlich indisponiert wegen der Verletzung ihrer Libera. Dass wir 8:0 führen und dann nicht mal einen Schnapsball riskieren, gibt’s eigentlich nicht. Dass der dritte Satz anders werden würde, hat sich dennoch bereits angedeutet. Kehl hatte noch eine ganz starke Spielerin, die immer besser eingesetzt wurde und auch die anderen Spielerinnen hatten teilweise ganz schön Wums im Angriff. So ging der dritte Satz dann knapp aber verdient an Kehl. Der Doppelwums blieb dann glücklicherweise aus. Der einzig mögliche Spielerwechsel bei uns brachte zur Satzmitte frischen Wind in unser Spiel und am Ende war es noch überraschend deutlich. So ganz spurlos ging das jedoch nicht an uns vorbei, die angeschlagene Gesundheit und die schwächelnde Kondition forderten im zweiten Spiel des Tages immer mehr ihren Tribut. Glücklicherweise war Staufen nicht so stark wie Kehl. Einer, der sich um Südbadens Volleyball sehr verdient gemacht hatte, sagte mal, dass ‚der größte Feind im Damenvolleyball die Netzkante ist‘. Und so war es vor allem bei Staufen, deren Würfe (oder waren es Lobs?) ziemlich oft ihren Weg ins Netz fanden. Wir haben uns dann mit viel Routine und irgendwie auf dem Zahnfleisch über die Ziellinie gerettet. Danach ist die Hälfte gleich wieder heim ins Bett, die andere Hälfte hat dann mit viel Mühe wenigstens einen halben Kasten Bier geleert und sogar noch eine Flasche Sekt übriggelassen. Völlig indiskutabel. Foto gab’s auch keins, Liveticker war ziemlich stumm, mehr gibt es nicht zu berichten. Alle platt. Oder doch? Ach ja, Tabellenführung!smile

Zu Null!

VC Offenburg 2 – TSV Alemannia Zähringen 0:3 (-11, -13, -19)

So früh mussten wir diese Saison noch nicht raus. Abfahrt 9 Uhr am Sonntag war schon sportlich. Ein Auto ist leider schon vor der Abfahrt zusammen gebrochen, ein Experiment musste unbedingt noch beendet werden, aber kurz nach zehn Uhr waren dann acht Spielerinnen (ohne Flasche) in Offenburg. Alle drei Felder besetzt, viele Zuschauer, da war schon was los in der Nord-West Halle.  Und die ZuschauerInnen konnten ja auch ein gutes Spiel sehen, Vorsicht Eigenlob, zunächst vor allem von uns. Nach einem 4:4 sind wir schnell auf 10:5 und 14: 6 davongezogen. Stabile Annahme, druckvolle Angriffe, das Chaostraining vom Donnerstag war schnell vergessen. Trotz einer wieder mal neuen und ungewohnten Aufstellung lief auch der zweite Satz richtig rund. Nach einem furiosen 6:0 Start (normalerweise läuft es ja eher anders rum) sind wir etwas unkonzentrierter geworden und haben die Offenburgerinnen nochmal auf 10:12 rankommen lassen. Zwei Aufschlagserien brachten dann aber wieder eine klare Führung und die schnelle Entscheidung. Der dritte Satz ist dann immer der schwerste, wir hatten nochmal gewechselt und Offenburg wurde richtig gut. Irgendwie fehlte bei uns der Rhythmus, die Angriffe waren weniger zwingend. Letztlich halfen uns die hohe Offenburger Fehlerquote und unsere eigenen Aufschläge, um gegen Ende auch den dritten Satz relativ souverän einfahren zu können. Damit waren wir sogar kurzzeitig Tabellenführer, bevor dann die FT nach uns einen ähnlich klaren Sieg erringen konnte. Trotz Sekt war es immer noch viel zu früh, so dass letztlich nur der harte Kern im Paradies gelandet ist, während die anderen zurück an ihre Schreibtische (zumindest wurde das behauptet) gekehrt sind. Mit einem hauchdünnen Vorsprung sind wir jetzt Zweiter, aber noch liegen Platz 6 bis Platz 1 in der Liga sehr eng beieinander.

Flaschenpost

TSV Alemannia Zähringen – TB Bad Krozingen II 1:3 (-16, 23-, 23-, 14-)

TSV Alemannia Zähringen – VFR Merzhausen 3:1 (-22, 23-, -17, -21)

 Die Dramatik vor unserem ersten Heimspieltag hatte sich so richtig schön aufgebaut. Zwei Urlauberinnen, erst eine Krankmeldung, dann zwei, dann drei Krankmeldungen … und unsere neuen potenziellen Hoffnungsträgerinnen sowie unsere Ehemaligen nutzten alle das lange Wochenende (leider nicht für Volleyball). Wir konnten noch eine Spielerin reaktivieren, bereits die vierte Spielerin in der laufenden Saison aus der zweiten hochziehen und so zumindest mit acht bzwse sieben Spielerinnen antreten.  Eigentlich indiskutabel für einen Heimspieltag, vor allem da die Antibiotika respektive der Zwieback erst am Freitag abgesetzt worden waren. Dafür lief es im ersten Satz gegen Krozingen gar nicht schlecht, wir sind schneller ins Spiel gekommen, die Mädels hatten zu viel Respekt vor uns. Im zweiten Satz häuften sich jedoch die Aufschlagfehler, Krozingen kam immer besser ins Spiel und wir konnten bei 22:22 personell nicht mehr gut reagieren. Das hätte frau alles wegstecken können, wenn dann nicht die Stunde des Schiedsgerichts geschlagen hätte. Die insgesamt sehr unsichere Vorstellung kulminierte in einer entscheidenden Spielsituation kurz vor Satzende, als ein glasklares viermal Spielen des Gegners nicht geahndet  wurde. Da leider weder die Zweite noch die Linienrichterinnen ihrer Ersten helfen wollten, wurde uns der Punkt aberkannt. 20:23 statt 21:22. Bis unser Ärger verraucht war, war auch der Satz weg. Im vierten Satz konnte man dann beobachten, wie auf der anderen Netzseite die Sch… so richtig bergauf gelaufen ist, während bei uns nichts mehr zusammenlief. Krozingen war am Schluss richtig gut und wir waren vor allem chancenlos. Ein Spiel zum Vergessen war dann irgendwann zu Ende und die erste Saisonniederlage eingefahren. Die Katastrophe hätte durchaus ihren Lauf nehmen und im zweiten Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer weiter gehen können. Vorschläge für eine Startaufstellung wollte auch keine machen, so ratlos waren alle nach dem ersten Spiel. Glücklicherweise kam es anders. Gegen Merzhausen hatten wir uns schon in der Vergangenheit viele knappe und hart umkämpfte Spiele geliefert und wer verliert schon gern ein Lokalderby? Trotz des 3:1 dauerte das Spiel fast zwei Stunden und das lag an den vielen langen Ballwechseln und den guten Abwehraktionen auf beiden Seiten. Woher wir noch die Kraft dafür nahmen war nicht so ganz klar, aber egal. Es war vor allem gegen Spielende der unbedingte Wille, nicht mit leeren Händen vom Platz gehen zu müssen. Irgendwie passend zu dem Spieltag gab’s unmittelbar nach Spielende noch eine Corona-Kontaktmeldung und ein überstürztes Aufbrechen einer Spielerin von uns. Ein paar Stunden früher, und wir hätten wohl gar nicht mehr antreten können. Und die Flasche war dann leider auch weg. Trotz des arg dezimierten Kaders und einer überschaubaren Anzahl von Groupies wurden vor der Halle bei der Spielnachbesprechung die Biervorräte gut geleert (bis auf das Alkoholfreie) bevor endlich der Thailänder kam und die Grundlage gelegt hat für (na was wohl?). Mit FT, Merzhausen und Krozingen sind schon die ganz dicken Brocken weg, auf dem Papier kommen jetzt eher die leichteren Gegner. Dafür müssten wir aber unbedingt mehr Spielerinnen haben und die Flasche muss den Weg von Ravensburg zurück an die Dreisam finden.

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3 Prozent

FT Freiburg – TSV Alemannia Zähringen 1:3 (-17, 21-, 23-, 23-)

Drei Prozent, so behaupteten böse Zungen vor dem Spiel, war unsere Erfolgschance gegen die Kadermädels von der FT. Wir hatten sie schon in Hausach erlebt und auch gegen Kehl, so dass man durchaus mit einiger Berechtigung kleine Brötchen backen konnte. Im ersten Satz waren die Spielanteile auch klar verteilt, 7:11, 9:17 waren nicht mehr aufzuholen. Zu viele Eigenfehler, zu wenig Angriffspower, so war nix zu holen gegen stark aufspielende FTlerinnen. Andererseits war der erste Satz noch nie unsere Stärke. Im zweiten Satz sind wir immer besser ins Spiel gekommen, wir konnten endlich im Aufschlag und Angriff punkten und aus einem knappen Rückstand wurde im Laufe des Satzes ein knapper Vorsprung. Wir hatten jetzt Blut geleckt und so gegen halb vier, kurz nach dem Frühstück, haben sich auch überraschend viele eigene Fans im Rotteck eingefunden, die mächtig eingeheizt haben. Es entwickelte sich ein richtig gutes Spiel, mit dominanten Phasen auf beiden Seiten. So richtig üppig besetzt waren wir zwar nicht, konnten aber in entscheidenden Momenten gezielt wechseln und unsere individuellen Stärken voll ausspielen. Die knappen und entscheidenden Ballwechsel gingen an uns, da waren wir etwas cooler als die noch relativ jungen FT-Spielerinnen. Schön war’s nicht immer, aber drin musste er halt sein. Als dann noch der Überkopf-Aufsteiger geklappt hat und unsere Rückraum-Angriffe immer druckvoller wurden, ist die FT zunehmend nervös geworden und hat letztlich im Kopf verloren. In Ermangelung irgendwelcher funktionierender Duschen in Freiburger Turnhallen im Energiesparwinter 22/23 wurden der erste Sekt direkt vor der Halle geköpft, ebenso haben wir die Biervorräte des USC, der nebendran gespielt hat, ordentlich dezimiert. Im Deutschen Kaiser fand dann noch die obligatorische Nachbesprechung statt, bevor dann die Hälfte der Mannschaft am Montag ihre wunden geleckt hat anstatt zu trainieren. Whatever, ein bisher unerwarteter, aber sehr gelungener Saisonauftakt.

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