Hallo Volleyballer!

Willkommen auf der Homepage der Volleyballabteilung des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen. Auf der Seite findet ihr Kontakt zu Mannschaftsverantwortlichen, Trainingszeiten und andere Informationen rund um die Abteilung. Außerdem gibt es gelegentlich Spielberichte und Bilder von unseren Spieltagen.

 

3 ganz wichtige Punkte!

TV Hausach – TSV Alemannia Zähringen I  24-/21-/-19/21- (1:3)

Bei uns sind in der Rückrunde oft andere Sportarten als immer nur Volleyball angesagt, z.B. das Spiel mit den 10 kleinen Negerlein. Schon im Training haben wir diese Zahl nicht mehr zusammenbekommen und pünktlich zum Spieltag sind dann gleich noch drei Spielerinnen erkrankt. Zum Glück haben wir gute connections zur Pharma- und Pflegebranche, so dass wenigstens 8 Spielerinnen in Hausach antreten konnten, manche ohne, einige mit dope. Eine konnte es nicht abwarten und ist schon am Freitag nach Hausach gefahren, für die verbleibenden sieben haben wir dann, ökologisch völlig korrekt, ‚nur‘ vier Autos benötigt, um nach Hausach zu kommen. Aber vielleicht war es auch ganz gut so. Allen war klar, dass wir uns keine Ausrutscher erlauben konnten und bei dem Mangel an Wechseloptionen Keine einen schlechten Tag haben durfte. Hausach war uns bisher nicht gerade durch eine solide Annahme oder Abwehr aufgefallen, eher schon durch Netzhoheit und gute Angreiferinnen. Aber so einfach sollte es diesmal nicht werden. Im ersten Satz hatten wir noch etwas Sand im Getriebe. Es war immer eng, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Einen Satzball mussten wir abwehren, dann konnten wir mit etwas Glück und Cleverness den Sack zumachen. Im zweiten Satz lief es besser, gleich 5 Punkte vorgelegt und bis zum Schluss gehalten. Besonders unsere neue Nachwuchsspielerin ist zur Höchstform aufgelaufen und machte vorne Punkt um Punkt. Jetzt das Ding durchziehen! Von wegen. Unser anfänglicher Vorsprung ist zusammengeschmolzen wie die letzten Schneereste vor der Halle und eine viel zu hohe Fehlerquote bescherte Hausach den verdienten Gewinn des dritten Satzes. Aber wir hatten ja sogar eigene Fans dabei, die dann nochmal laut geworden sind. Es war ein gutes Spiel, unsere Aufschläge waren einen Tick druckvoller und wir konnten stets einen 3-5 Punkte-Vorsprung halten und schlussendlich sicher ins Ziel bringen. Am Satzende haben dann zwei Hausacher Fehler und ein, naja, Sicherheitsaufschlag zum Gewinn des Spiels gereicht. Geschafft! Danach waren irgendwie alle platt und im Castello wurde das ‚Alemannia drei, die anderen Null!‘ doch eher nur geflüstert als lautstark verkündet wie sonst immer. Die vielen anwesenden Narren hätte es an dem Abend vermutlich eh nicht interessiert. Aber vielleicht lag es auch an den Grippeviren, die dann, zurück in Freiburg, sogar die obligatorische ‚Spielnachbesprechung‘ verhindert haben. Jetzt regenerieren, gesund werden und dann zum Endspurt um alles oder nichts im März.

Volleyball, Netzhoheit

Heimnimbus hält !

TSV Alemannia Zähringen I  -SV Waldkirch -15/-16/-17 (3:0)
TSV Alemannia Zähringen I  -TV Kippenheim -14/-22/-19 (3:0)

Zum Ersten Heimspiel der Rückrunde kamen die Gegner aus Waldkirch und Kippenheim. Wir hatten unter der Woche ein Freundschaftsspiel gegen den Verbandsligisten aus Gufi gewonnen und waren bestens vorbereitet und voll motiviert. Aber Waldkirch war schon immer ein unangenehmer Gegner und wollte sich bestimmt für die Hinspielklatsche revanchieren. Was würde den Ausschlag geben, unsere wiedergewonnene Spielfreude oder die große Erfahrung von Waldkirch? Spätestens nach den 5:0 und 16:8 Zwischenständen war die Frage im ersten Satz schnell beantwortet. Danach verlief das Spiel immer nach demselben Muster. Wir haben im Angriff nicht wirklich viel direkt gepunktet, standen aber in der Annahme und Abwehr stabil während sich die ersatzgeschwächte und stark verjüngte Waldkircher Mannschaft ungewohnt viele Fehler leistete, speziell im Rückraumangriff. So kam nur im dritten Satz ein Hauch von Spannung auf, der sich nach einer Aufschlagserie von 8 Punkten aber auch schnell wieder verflüchtigte. Das war doch schon mal ein guter Beginn. Leider ging’s nicht mehr gaanz so gut weiter. Es folgte das wirklich gruseligste und zäheste Spiel der bisherigen Saison. Zwischenzeitig stieg unsere (Fehl)Aufschlagsquote auf deutlich über 50% und wir waren eigentlich nur deshalb immer leicht in Führung, weil Kippenheim noch mehr Fehler gemacht hat als wir. Nach zähen anderthalb Stunden waren alle froh, sich endlich den Erfrischungsgetränken und nicht mehr dem Ball zuwenden zu können. Beide Spiele haben sich nicht wirklich gut angefühlt, auch wenn’s an den Ergebnissen nix zu meckern gibt. Richtig geil haben sich die Ergebnisse aber spätestens nach dem Bekanntwerden der Spielausgänge in Säckingen angefühlt. Tabellenführung ! Manchmal muss man eben auch die dreckigen Spiele gewinnen.tongue-out

 

 

Cremant, Cremant!

TV Todtnau – TSV Alemannia Zähringen I  17-/-20/-22/14-/13- (2:3)

Der erste Spieltag der Rückrunde ist immer spannend. Wer kommt besser aus der Winterpause, wer findet schneller seinen Rhythmus? Und wie haben wir unser Hallenchaos weggesteckt? Und wer hat die bessere Kondition für ein fünfstündiges Volleyballspiel? Alles Fragen, die im Folgenden beantwortet werden sollen.
Den ersten Satz begannen wir hochkonzentriert. Vier Punkte Vorsprung haben wir Todtnau zu Satzbeginn gegeben, danach stets geführt, druckvolle Aufschläge, variabler Spielaufbau, immer einen Tick cleverer. So konnte es weiter gehen. Tat’s aber nicht. Der Gegner wurde immer stärker, bei uns fehlte die Leichtigkeit des ersten Satzes. Danach hat sich Todtnau immer mehr in einen Rausch reingespielt und wir haben uns zu viele Ungenauigkeiten im Zuspiel und Angriff geleistet. Im dritten Satz kam nochmal Hoffnung auf, als wir eine 6-Punkte-Serie hingelegt hatten, aber gegen die Angriffspower von Todtnau mit ihrer neuen 1.90 m Angreiferin und gegen die immer lauter werdende Schalmeienmusik von den Rängen war irgendwann nix mehr zu holen. Die Diskussion mit dem Schiedsgericht nach einer doch ziemlich strittigen Entscheidung beim Satzball lief auch nicht so gut wie letztes Mal und der Satz war weg. Es musste was passieren, wenn wir uns den Cremant noch verdienen wollten. Wir haben alles riskiert und komplett umgestellt, nach dem Motto, ‚wer wagt, gewinnt‘. Und wie wir dann gewonnen haben, 5:0, 15:4, 19:8 und die Mundwinkel gingen wieder steil nach oben. Aber wir wären ja nicht Zähringen, wenn wir den Tie-Break nicht wieder spannend gemacht hätten. Zuviele Eigenfehler, zu wenig Druck im Angriff und schon war Todtnau wieder vorn. 7:8 beim Seitenwechsel, dann 8:12, eigentlich hoffnungslos. Dann Aufschlagwechsel, Rotation, die stärkste Todtnauer Angreiferin wieder hinten und unsere beiden besten Aufschlägerinnen am Aufschlag. Erst Ausgleich, 12:12, dann 12:13, dann Doppelpunkt. Eine Aufschlagsgranate, 14:13. Dann Satz- Match- und Schnapsball. „Du wirst ja jetzt wohl keinen Sicherheitsaufschlag machen, oder?“ Nicht, dass auch nur der geringste Druck aufgebaut worden wäre. Aber manchmal muss man dem Druck auch standhalten.  Keine Briefmarke hätte zwischen Netzkante und Ball gepasst, das Netz hat sogar leicht gewackelt, genauso wie die Todtnauer Annahme. Ball verstellt, verschlagen, Jubel! Dann mussten wir erst mal im Bella Italia anrufen, dass wir noch später kommen als geplant. Kein Wunder bei einem 5 Stunden-Spiel. Nach der fiktiven Raucherpause und dem sehr realen Landbier gab’s dann super leckere, original italienische Pizza in einer Portionsgröße, dass sogar noch der studierende Teil der Mannschaft satt geworden ist.

 

 

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