Hallo Volleyballer!

Willkommen auf der Homepage der Volleyballabteilung des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen. Auf der Seite findet ihr Kontakt zu Mannschaftsverantwortlichen, Trainingszeiten und andere Informationen rund um die Abteilung. Außerdem gibt es gelegentlich Spielberichte und Bilder von unseren Spieltagen.

 

2018-19 Saisonrückblick Al. Zähringen VB Herren 2 BezLiga

Oh je, schon wieder Zeit für den Saisonrückblick, und das Blatt so gähnend leer. Dabei habe ich immer mehr den Eindruck, dass ich mich kaum noch erinnern kann, was ich im letzten Training gemacht habe, geschweige denn, was in den letzten Monaten alles passiert ist. Hat doch selbst Kaiser Franz dieser Tage verlauten lassen, dass er nicht mehr der Alte sei (oder meinte er vielleicht: jetzt erst recht?), und dass er einem Spiel über die gesamten 90 Minuten nicht mehr folgen könne. Meine größte Angst ist ja zunehmend die, dass ich irgendwann den Rückblick vom letzten Jahr vorlese und es nicht merke – wobei ich mich natürlich auch frage, ob dies bei den Zuhörern nicht auch der Fall wäre?

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Hallen-Volleyball-Nachschlag zum Saisonabschluss

Auch wenn die Liga und der Beachplatz-Aufbau bereits hinter uns lagen, war die Hallensaison doch bis vorgestern noch nicht ganz vorbei. Unsere traditionelle Teilnahme am Pokalwettbewerb stand noch aus. Allerdings haben diverse berufliche und private Verpflichtungen unsere eh schon etwas dünne Personaldecke an diesem Wochenende dann vollends zerlöchert.
Wir reisten also ohne Steller und Außenangreiffer, aber mit einer reaktivierten weiteren Dia-Spielerin, in Offenburg an und improvisierten ein bisschen, so dass am Ende jeder mal was neues probieren durfte: Dia wurde zu Außen, Mitte zu Dia, Libero zu Steller, Libero zu Außen und da wir dann keine Liberos mehr übrig hatten, durften die restlichen Mittelblocker ihre Annahmequalitäten unter Beweis stellen. Letzteres hatten wir in unserem Liga-Spiel gegen Whyl bereits etwas unfreiwillig aber um so erfolgreicher trainiert.

Das erste Spiel gegen Merdingen begann dann leider gleich mit einem ordentlichen Schreck als eine Spielerin umknickte. Unsere bis dahin eh schon etwas magere Organisation auf dem Feld ging dann vollends flöten und das Spiel natürlich gleich mit. Bis zum 2. Spiel gegen Kehl hatte sich der Fuß der Spielerin sowie der Kopf aller anderen zum Glück wieder erholt, denn gegen Kehl hatten wir nach dem vorletzten Spieltag noch eine kleine Rechnung offen. Und die haben wir mit einem 2:0 für uns auch eingelöst ...😉
Danach schlugen wir souverän SVO Rieselfeld, scheiterten aber anschließend am späteren Bezirkspokalsieger Staufen. Zum Abschluss trafen wir dann nochmal auf unsere altbekannten Liga-Mitstreiter vom USC und machten in dem Spiel einen für uns absolut zufriedenstellenden 3. Platz klar.

Und damit war's das für diese Hallensaison und deshalb geht an dieser Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an alle raus die uns im Laufe der Saison unterstützt haben!!!

Wir sehen uns hoffentlich demnächst alle im Sand oder bei kuscheligen 50°C in einer der Freiburger Hallen 😅 - auch wenn man nie so genau wissen kann in welcher ...

Ende gut, alles gut!

Spannender ging's echt nicht - vor dem letzten Spieltag in der Bezirksliga Nord kuschelten wir mit Ortenberg und der FT punktgleich an der Tabellenspitze und Kehl folgte uns dreien mit nur einem Punkt Abstand. Der letzte Spieltag sollte also alles entscheiden. Da Ortenberg als direkter Tabellennachbar dann auch noch bei uns zum Heimspiel anreiste war der Show-down perfekt und das Derby gegen den USC komplettierte unseren Heimspieltag.
Wobei Heimspiel es nicht ganz trifft … da die TSV Alemannia Zähringen Volleyball H1 parallel daheim um den Klassenerhalt in der Landesliga spielten, mussten wir im ersten Spiel gegen den USC auf unseren Trainer verzichten und auch in eine andere Halle ausweichen. Sehr passend zu unserer Trainingshallen-Odyssee standen wir morgens erstmal vor verschlossenen Türen und konnten erst nach dem Besuch des Schlüsseldienstes in diesen entscheidende Spieltag starten.
Bei diesen Voraussetzungen konnte also eigentlich gar nix mehr schiefgehen mit dem Aufstieg

Im Spiel gegen den USC machten wir es dann wie immer diese Saison: Wir gewannen den ersten und verloren den 2. Satz. Der 3. Satz an diesem Tag konnte also schon alles entscheiden, denn ein Punktverlust bei der Tabellenlage hätte das Aus im Titelrennen bedeuten können. Mit viel Nervenstärke und ein bisschen Glück gewannen wir trotz zwischenzeitlichem Rückstand doch noch diesen Krimi und anschließend auch das Spiel. Gegen Ortenberg änderten wir unsere Gewohnheit und verloren den ersten Satz und gewannen dann aber die folgenden drei hart umkämpften Sätze knapp.

Am Ende konnten wir es gar nicht so richtig glauben, dass wir nächste Saison tatsächlich zurück in der Landesliga sind. Aber spätestens zur noch ausstehenden großen LaLi-Revival Party ist es dann bestimmt in allen Köpfen angekommen. Vorher steht aber noch ein Besuch beim Bezirkspokal in Offenburg an ...

Zähringer Damen schreiben Geschichte!

TSV Alemannia Zähringen I  - TV Bad Säckingen 3:2  (-20/13-/-19/24-/-9)
TSV Alemannia Zähringen I  - VC Offenburg III 3:1 (-16/15-/-23/-22)

Endlich war’s soweit, der Tag des großen Finales, Erster gegen Zweiter. Die Ausgangssituation war klar, wir mussten ‚nur‘ Säckingen schlagen und der Aufstieg wäre geritzt. Selbst bei einer Niederlage hätten wir noch eine zweite Chance gegen Offenburg. Dazu Bombenwetter, neue T-Shirts und volle Besetzung. Sogar unser Cheerleader ist rechtzeitig gekommen und konnte sein liebevoll präpariertes Outfit in Empfang nehmen. Was sollte da schief gehen? Am Anfang so ziemlich alles. Keine zwingenden Angriffe, viele unglückliche Aktionen, zu wenige Bewegung auf dem Feld und dazu ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner vom Hochrhein. Beim 15:20 Zwischenstand haben uns eigentlich alle schon abgeschrieben inklusive wir uns selbst. Aber dann kam unsere Dia zum Aufschlag und von da an lief’s. Selbst zwei Auszeiten von Säckingen haben bei den Granaten nicht viel genützt und so ging der erste Satz doch noch an uns. Leider brachte das nicht die notwendige Ruhe und Sicherheit. Von Anfang an sind wir einem Rückstand hinterhergelaufen, der gegen Satzende immer größer wurde. Drei Spielerwechsel brachten kaum Entlastung. Unsere Angriffe waren zu harmlos, kein Vergleich zu letztem Spieltag. Aber wir haben uns im dritten Satz wieder gefangen und endlich angefangen, Volleyball zu spielen. Die Annahme stand stabiler, unsere Aufschläge wurden druckvoller und wir konnten von einer voll besetzten Bank profitieren. Den Schwung konnten wir in den vierten Satz mitnehmen und lange Zeit sah es so aus, als ob wir bereits den Sack zumachen könnten. Aber auch Säckingen konnte an dem Tag gut aufschlagen und hat sich wieder ran gekämpft. Nachdem wir drei Matchbälle abgeschenkt hatten, ging es in den Tie-Break. Irgendwie musste es so kommen. Aber diese Saison waren wir speziell in der Rückrunde auch mental stark und sind schon öfters zurückgekommen. Ab dem 5:5 haben wir das Kommando übernommen, mit Vorsprung auf die Gewinnerseite gewechselt und von da an nichts mehr anbrennen lassen. Diesmal ging der Satzballaufschlag druckvoll über’s Netz und nachdem die Säckinger Aussenangreiferin nicht unseren Block sondern die Antenne angeschlagen hatte, entlud sich endlich die ganze Spannung. VERBANDSLIGA !!!!!! Das musste erst mal mit Traubensaftschorle und anderen Erfrischungsgetränken gebührend gefeiert werden. Zum Einschlagen zum zweiten Spiel nach gut einer halben Stunde sind dann tatsächlich einige Spielerinnen von irgendwoher wieder aufgetaucht und haben gegen Offenburg entspannt und erfolgreich begonnen. Der zweite Satz lief dann nicht mehr so gut und der Bundesliga-Nachwuchs aus Offenburg hat gezeigt, dass er eigentlich kein Bock auf Relegation hatte. Nachdem so ziemlich die komplette Bank bei uns sukzesive durchgewechselt wurde, mussten wir uns ins Spiel zurückkämpfen, wobei noch zu diskutieren war, ob der bereits vorhandene Alloholpegel dabei eher hilfreich oder hinderlich war. Letztendlich war’s egal, wir haben einen knappen Vorsprung stets gehalten und gleich den ersten Satzball clever verwandelt. Auch im vierten Satz sind uns einige Bälle um die Ohren geschlagen worden, aber den Offenburger Mädels hat am Ende einfach noch ein Tick Cleverness und Abgebrühtheit gefehlt, die bei uns auf einmal wieder reichlich vorhanden war. Eine makellose Heimbilanz, in der Rückrunde alle Spiele gewonnen, am Ende 5 Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Verdienter Meister ! Nimmt man die letzte Saison dazu, so nimmt eine irrwitzige Achterbahnfahrt nun ihr positives Ende. Am nächsten Morgen haben sich erst mal alle gezwickt, ob das nicht doch ein Traum war, bevor die meisten die Herren I zum Klassenerhalt gebrüllt haben. Die eigentliche Show wurde aber in der Wentzinger geboten, wo unsere Damen II es uns nachmachten und ebenfalls mit zwei Heimsiegen den Meistertitel unter Dach und Fach brachte. Was für ein Wochenende. Alemannia 6, die anderen …!!!!

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