Hallo Volleyballer!

Willkommen auf der Homepage der Volleyballabteilung des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen. Auf der Seite findet ihr Kontakt zu Mannschaftsverantwortlichen, Trainingszeiten und andere Informationen rund um die Abteilung. Außerdem gibt es gelegentlich Spielberichte und Bilder von unseren Spieltagen.

 

Die Cheerleader können kommen!

SG Breisach-Gündlingen – TSV Alemannia Zähringen I  28-/-19/21-/15- (1:3)

Zwei Heimspieltage direkt hintereinander, es herrschte eine Mischung zwischen Kindergeburtstagsatmosphäre und Volksfeststimmung in der Malteserhalle. Nach dem klaren Auftaktsieg der Gündlinger Mädels gegen vollbesetzte Waldkircherinnen hatten alle Zuschauer beste Laune und wollten mehr. Allerdings wollten wir auch was, nämlich drei Punkte mitnehmen. So ganz kompatibel war das natürlich nicht. Allerbeste Unterhaltung wurde jedenfalls geboten, schon der erste Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Erst hatten wir zwei Satzbälle, dann mussten wir drei Satzbälle abwehren bevor unsere Mannschaftsführerin als einzige ihre Aufschläge durchbekam und wir etwas glücklich den ersten Satz für uns verbuchen konnten. Der Gegner war jedoch keineswegs geschockt, im Gegenteil. Gündlingen hat sehr variabel gespielt, Rieseneinsatz gezeigt und im Angriff und Aufschlag ganz viel Druck gemacht. Trotzdem lief’s einigermassen ausgeglichen bis zum 17:18. Dann kam jedoch der große kollektive Aussetzer und entweder die Netzkante, das Garagentor oder die Hallendecke übten eine geradezu magische Anziehungskraft auf unsere Angriffs- und Abwehrbälle aus. Vielleicht lag's auch an den plötzlich vermehrt auftretenden Grippeviren in der Halle, den Satz darf man so aber trotzdem nicht abschenken. Unsere vollbesetzte Bank hat im dritten Satz nochmal richtig aufgedreht und eine Stimmung gemacht, als ob wir und nicht Gündlingen Heimspiel gehabt hätten. Und das war auch nötig. Wir haben immer wieder super angegriffen aber die Abwehr von Gündlingen war extrem stark. Unsere Punkte mussten wir deshalb im Aufschlag und Block machen, was uns gegen Satzende immer besser gelungen ist. Nach knapp anderthalb Stunden konnten wir den Sack des dritten Satzes dann auch zumachen. Uff, kurzes Durchschnaufen. Im vierten Satz war Gündlingen sichtlich angenockt, der achte Satz auf höchstem Niveau und unsere gute Laune hinterliessen ihre Spuren beim Gegner. Zwei Aufschlagserien a 7 und 4 Punkten brachten die frühe Vorentscheidung. Zum Schluss war das Selbstvertrauen bei den Gündlinger Mädels weg, die Annahme wurde zunehmend unsicherer. Dass wir dann den Matchball noch mit einem Ass abgeschlossen haben, war das i-Tüpfelchen auf dem berühmten Sahnehäubchen und viel besser hätte der Aufgalopp zum großen Finale am kommenden Samstag nicht laufen können. Im Pinochio haben dann einige angesichts der aufgetischten Riesenpizzen doch noch ihre erste Niederlage des Tages hinnehmen müssen. Sowohl malerisch als auch gesangstechnisch wurde das Spiel dort im Nachgang tiefschürfend analysiert und bester Laune sind irgendwann alle nach Hause bzwse ins Jazzhaus gefahren, um schon mal den Cheerleader für nächste Woche klar zu machen.

Harte Arbeit statt Höhenflug

Nach längerem Schweigen melden wir uns zurück. Nachdem die Rückrunde etwas holpriger läuft, als wir uns das erhofft hatten, brauchten wir etwas Zeit, um unsere Wunden zu lecken. In den letzten fünf Spielen, haben wir die ersten 3 Niederlagen der Saison eingefahren (2:3 gegen VSG Kaiserstuhl; 1:3 gegen FT Freiburg; 1:3 gegen Kehl). Viele gesundheitliche Probleme und die Semesterferien haben dazu geführt, dass Niels leider nur wenige Wechseloptionen hatte, ein Wasserschaden, hinderte uns am Training. Außerdem wurden wir von Spiel zu Spiel unruhiger die 2:3 Niederlage gegen die Tabellenletzten beschäftigte uns nachhaltig. Nach der Niederlage gegen Kehl gestern, war unsere Stimmung ziemlich im Keller. Doch ein unerwarteten Trick (oder war es doch ein Missgeschick?) unseres Trainers im Spiel gegen TV Whyl weckte all unsere Reserven und unseren Teamgeist. Wir arbeiteten uns langsam zurück zu unserer eigentlichen Form, kämpften um jeden Punkt und halfen uns gegenseitig aus. Ein 3:0 Sieg war die Folge. Somit stehen wir vor dem letzten Spieltag Punktgleich mit den 2. und 3. aus Ortenberg und Freiburg trotz allem auf Platz 1 der Tabelle. Spannender hätten wir es nicht machen können. Darum heißt es am 24.03. nochmal alles für den Aufstieg geben. Wir können jeden Fan gebrauchen und freuen uns euch ab 12:00 in der Wentzinger Halle (!) zu sehen!

 

Wisst ihr schon … ?

TV Hartheim – TSV Alemannia Zähringen I  17-/20-/10- (0:3)

Für ein Auswärtsspiel sind wir mit absolut rekordverdächtiger Besetzung nach Hartheim gefahren. Und das war auch gut so, da ein Auto am Siegesdenkmal gerade wieder umkehren und eine Ehrenrunde um Wildtal und die Karlschule drehen musste. Nachdem die Herren 2 dann auch versorgt waren, konnten wir uns ganz gechillt das erste Spiel von Hartheim anschauen. Todtnau hatte den druckvollen Aufschlägen der Hartheimerinnen nicht viel entgegenzusetzen und wir waren gewarnt. Im ersten Satz lagen wir zwar immer leicht in Führung, so richtig sicher sah es aber erst zum Schluss aus, als wir eine Aufschlagserie von 6 Punkten hingelegten.  Auch der zweite Satz war lange Zeit hakelig. Unsere Annahme stand sicher, viele kleine Unkonzentriertheiten und die Größenvorteile der Hartheimerinnen brachten uns aber immer wieder in Bedrängnis. Wie im ersten Satz haben wir gegen Ende nochmal aufgedreht, eine weitere super Aufschlagserie hingelegt und gleich den ersten Satzball verwandelt. Der letzte Satz war dann am schönsten. Alle Auswechselspielerinnen sind zum Einsatz gekommen, wobei ein gelungenes Comeback und eine Premiere zu feiern waren. Um den Matchball anpfeifen zu können, musste die erste Schiedsrichterin dann erst ihren Lachkrampf unterdrücken, die lautstarken ‚Schnaps, Schnaps, Schnaps! ‘ –Rufe von der Bank waren aber auch einfach zu störend. Im Gegensatz zum letzten Spiel gab’s diesmal keinen Sicherheitsaufschlag sondern ein direktes Ass und der so entgangene Willi war schließlich auch zu verschmerzen. Am Mannschaftsalkoholpegel wurde ohnehin im hohen Norden schon kräftig gearbeitet. Nach dem Spiel war dann irgendwann ein lautstarkes Kreischen und Jubeln aus der Dusche zu hören, was wohl mit den Segnungen der modernen Kommunikation zu tun haben musste. Selbige wurden auch im Nachgang fleissig genutzt, um allen, die es wissen und auch denjenigen, die es nicht wissen wollten, die Frage zu beantworten, ‚Wisst ihr schon, wie…? Zum Schluss war noch die fast genauso wichtige Frage ‚Da Sergio‘ oder ‚Zum Kreuz‘ zu klären, die sich mit dem Schild ‚Heute geschlossene Gesellschaft‘ schnell relativierte und zugunsten des parkplatzunfreundlichen aber sehr leckeren ‚Südens‘ beantwortet wurde.

3 ganz wichtige Punkte!

TV Hausach – TSV Alemannia Zähringen I  24-/21-/-19/21- (1:3)

Bei uns sind in der Rückrunde oft andere Sportarten als immer nur Volleyball angesagt, z.B. das Spiel mit den 10 kleinen Negerlein. Schon im Training haben wir diese Zahl nicht mehr zusammenbekommen und pünktlich zum Spieltag sind dann gleich noch drei Spielerinnen erkrankt. Zum Glück haben wir gute connections zur Pharma- und Pflegebranche, so dass wenigstens 8 Spielerinnen in Hausach antreten konnten, manche ohne, einige mit dope. Eine konnte es nicht abwarten und ist schon am Freitag nach Hausach gefahren, für die verbleibenden sieben haben wir dann, ökologisch völlig korrekt, ‚nur‘ vier Autos benötigt, um nach Hausach zu kommen. Aber vielleicht war es auch ganz gut so. Allen war klar, dass wir uns keine Ausrutscher erlauben konnten und bei dem Mangel an Wechseloptionen Keine einen schlechten Tag haben durfte. Hausach war uns bisher nicht gerade durch eine solide Annahme oder Abwehr aufgefallen, eher schon durch Netzhoheit und gute Angreiferinnen. Aber so einfach sollte es diesmal nicht werden. Im ersten Satz hatten wir noch etwas Sand im Getriebe. Es war immer eng, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Einen Satzball mussten wir abwehren, dann konnten wir mit etwas Glück und Cleverness den Sack zumachen. Im zweiten Satz lief es besser, gleich 5 Punkte vorgelegt und bis zum Schluss gehalten. Besonders unsere neue Nachwuchsspielerin ist zur Höchstform aufgelaufen und machte vorne Punkt um Punkt. Jetzt das Ding durchziehen! Von wegen. Unser anfänglicher Vorsprung ist zusammengeschmolzen wie die letzten Schneereste vor der Halle und eine viel zu hohe Fehlerquote bescherte Hausach den verdienten Gewinn des dritten Satzes. Aber wir hatten ja sogar eigene Fans dabei, die dann nochmal laut geworden sind. Es war ein gutes Spiel, unsere Aufschläge waren einen Tick druckvoller und wir konnten stets einen 3-5 Punkte-Vorsprung halten und schlussendlich sicher ins Ziel bringen. Am Satzende haben dann zwei Hausacher Fehler und ein, naja, Sicherheitsaufschlag zum Gewinn des Spiels gereicht. Geschafft! Danach waren irgendwie alle platt und im Castello wurde das ‚Alemannia drei, die anderen Null!‘ doch eher nur geflüstert als lautstark verkündet wie sonst immer. Die vielen anwesenden Narren hätte es an dem Abend vermutlich eh nicht interessiert. Aber vielleicht lag es auch an den Grippeviren, die dann, zurück in Freiburg, sogar die obligatorische ‚Spielnachbesprechung‘ verhindert haben. Jetzt regenerieren, gesund werden und dann zum Endspurt um alles oder nichts im März.

Volleyball, Netzhoheit

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