Hallo Volleyballer!

Willkommen auf der Homepage der Volleyballabteilung des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen. Auf der Seite findet ihr Kontakt zu Mannschaftsverantwortlichen, Trainingszeiten und andere Informationen rund um die Abteilung. Außerdem gibt es gelegentlich Spielberichte und Bilder von unseren Spieltagen.

 

Ende gut, alles gut!

Spannender ging's echt nicht - vor dem letzten Spieltag in der Bezirksliga Nord kuschelten wir mit Ortenberg und der FT punktgleich an der Tabellenspitze und Kehl folgte uns dreien mit nur einem Punkt Abstand. Der letzte Spieltag sollte also alles entscheiden. Da Ortenberg als direkter Tabellennachbar dann auch noch bei uns zum Heimspiel anreiste war der Show-down perfekt und das Derby gegen den USC komplettierte unseren Heimspieltag.
Wobei Heimspiel es nicht ganz trifft … da die TSV Alemannia Zähringen Volleyball H1 parallel daheim um den Klassenerhalt in der Landesliga spielten, mussten wir im ersten Spiel gegen den USC auf unseren Trainer verzichten und auch in eine andere Halle ausweichen. Sehr passend zu unserer Trainingshallen-Odyssee standen wir morgens erstmal vor verschlossenen Türen und konnten erst nach dem Besuch des Schlüsseldienstes in diesen entscheidende Spieltag starten.
Bei diesen Voraussetzungen konnte also eigentlich gar nix mehr schiefgehen mit dem Aufstieg

Im Spiel gegen den USC machten wir es dann wie immer diese Saison: Wir gewannen den ersten und verloren den 2. Satz. Der 3. Satz an diesem Tag konnte also schon alles entscheiden, denn ein Punktverlust bei der Tabellenlage hätte das Aus im Titelrennen bedeuten können. Mit viel Nervenstärke und ein bisschen Glück gewannen wir trotz zwischenzeitlichem Rückstand doch noch diesen Krimi und anschließend auch das Spiel. Gegen Ortenberg änderten wir unsere Gewohnheit und verloren den ersten Satz und gewannen dann aber die folgenden drei hart umkämpften Sätze knapp.

Am Ende konnten wir es gar nicht so richtig glauben, dass wir nächste Saison tatsächlich zurück in der Landesliga sind. Aber spätestens zur noch ausstehenden großen LaLi-Revival Party ist es dann bestimmt in allen Köpfen angekommen. Vorher steht aber noch ein Besuch beim Bezirkspokal in Offenburg an ...

Zähringer Damen schreiben Geschichte!

TSV Alemannia Zähringen I  - TV Bad Säckingen 3:2  (-20/13-/-19/24-/-9)
TSV Alemannia Zähringen I  - VC Offenburg III 3:1 (-16/15-/-23/-22)

Endlich war’s soweit, der Tag des großen Finales, Erster gegen Zweiter. Die Ausgangssituation war klar, wir mussten ‚nur‘ Säckingen schlagen und der Aufstieg wäre geritzt. Selbst bei einer Niederlage hätten wir noch eine zweite Chance gegen Offenburg. Dazu Bombenwetter, neue T-Shirts und volle Besetzung. Sogar unser Cheerleader ist rechtzeitig gekommen und konnte sein liebevoll präpariertes Outfit in Empfang nehmen. Was sollte da schief gehen? Am Anfang so ziemlich alles. Keine zwingenden Angriffe, viele unglückliche Aktionen, zu wenige Bewegung auf dem Feld und dazu ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner vom Hochrhein. Beim 15:20 Zwischenstand haben uns eigentlich alle schon abgeschrieben inklusive wir uns selbst. Aber dann kam unsere Dia zum Aufschlag und von da an lief’s. Selbst zwei Auszeiten von Säckingen haben bei den Granaten nicht viel genützt und so ging der erste Satz doch noch an uns. Leider brachte das nicht die notwendige Ruhe und Sicherheit. Von Anfang an sind wir einem Rückstand hinterhergelaufen, der gegen Satzende immer größer wurde. Drei Spielerwechsel brachten kaum Entlastung. Unsere Angriffe waren zu harmlos, kein Vergleich zu letztem Spieltag. Aber wir haben uns im dritten Satz wieder gefangen und endlich angefangen, Volleyball zu spielen. Die Annahme stand stabiler, unsere Aufschläge wurden druckvoller und wir konnten von einer voll besetzten Bank profitieren. Den Schwung konnten wir in den vierten Satz mitnehmen und lange Zeit sah es so aus, als ob wir bereits den Sack zumachen könnten. Aber auch Säckingen konnte an dem Tag gut aufschlagen und hat sich wieder ran gekämpft. Nachdem wir drei Matchbälle abgeschenkt hatten, ging es in den Tie-Break. Irgendwie musste es so kommen. Aber diese Saison waren wir speziell in der Rückrunde auch mental stark und sind schon öfters zurückgekommen. Ab dem 5:5 haben wir das Kommando übernommen, mit Vorsprung auf die Gewinnerseite gewechselt und von da an nichts mehr anbrennen lassen. Diesmal ging der Satzballaufschlag druckvoll über’s Netz und nachdem die Säckinger Aussenangreiferin nicht unseren Block sondern die Antenne angeschlagen hatte, entlud sich endlich die ganze Spannung. VERBANDSLIGA !!!!!! Das musste erst mal mit Traubensaftschorle und anderen Erfrischungsgetränken gebührend gefeiert werden. Zum Einschlagen zum zweiten Spiel nach gut einer halben Stunde sind dann tatsächlich einige Spielerinnen von irgendwoher wieder aufgetaucht und haben gegen Offenburg entspannt und erfolgreich begonnen. Der zweite Satz lief dann nicht mehr so gut und der Bundesliga-Nachwuchs aus Offenburg hat gezeigt, dass er eigentlich kein Bock auf Relegation hatte. Nachdem so ziemlich die komplette Bank bei uns sukzesive durchgewechselt wurde, mussten wir uns ins Spiel zurückkämpfen, wobei noch zu diskutieren war, ob der bereits vorhandene Alloholpegel dabei eher hilfreich oder hinderlich war. Letztendlich war’s egal, wir haben einen knappen Vorsprung stets gehalten und gleich den ersten Satzball clever verwandelt. Auch im vierten Satz sind uns einige Bälle um die Ohren geschlagen worden, aber den Offenburger Mädels hat am Ende einfach noch ein Tick Cleverness und Abgebrühtheit gefehlt, die bei uns auf einmal wieder reichlich vorhanden war. Eine makellose Heimbilanz, in der Rückrunde alle Spiele gewonnen, am Ende 5 Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Verdienter Meister ! Nimmt man die letzte Saison dazu, so nimmt eine irrwitzige Achterbahnfahrt nun ihr positives Ende. Am nächsten Morgen haben sich erst mal alle gezwickt, ob das nicht doch ein Traum war, bevor die meisten die Herren I zum Klassenerhalt gebrüllt haben. Die eigentliche Show wurde aber in der Wentzinger geboten, wo unsere Damen II es uns nachmachten und ebenfalls mit zwei Heimsiegen den Meistertitel unter Dach und Fach brachte. Was für ein Wochenende. Alemannia 6, die anderen …!!!!

Die Cheerleader können kommen!

SG Breisach-Gündlingen – TSV Alemannia Zähringen I  28-/-19/21-/15- (1:3)

Zwei Heimspieltage direkt hintereinander, es herrschte eine Mischung zwischen Kindergeburtstagsatmosphäre und Volksfeststimmung in der Malteserhalle. Nach dem klaren Auftaktsieg der Gündlinger Mädels gegen vollbesetzte Waldkircherinnen hatten alle Zuschauer beste Laune und wollten mehr. Allerdings wollten wir auch was, nämlich drei Punkte mitnehmen. So ganz kompatibel war das natürlich nicht. Allerbeste Unterhaltung wurde jedenfalls geboten, schon der erste Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Erst hatten wir zwei Satzbälle, dann mussten wir drei Satzbälle abwehren bevor unsere Mannschaftsführerin als einzige ihre Aufschläge durchbekam und wir etwas glücklich den ersten Satz für uns verbuchen konnten. Der Gegner war jedoch keineswegs geschockt, im Gegenteil. Gündlingen hat sehr variabel gespielt, Rieseneinsatz gezeigt und im Angriff und Aufschlag ganz viel Druck gemacht. Trotzdem lief’s einigermassen ausgeglichen bis zum 17:18. Dann kam jedoch der große kollektive Aussetzer und entweder die Netzkante, das Garagentor oder die Hallendecke übten eine geradezu magische Anziehungskraft auf unsere Angriffs- und Abwehrbälle aus. Vielleicht lag's auch an den plötzlich vermehrt auftretenden Grippeviren in der Halle, den Satz darf man so aber trotzdem nicht abschenken. Unsere vollbesetzte Bank hat im dritten Satz nochmal richtig aufgedreht und eine Stimmung gemacht, als ob wir und nicht Gündlingen Heimspiel gehabt hätten. Und das war auch nötig. Wir haben immer wieder super angegriffen aber die Abwehr von Gündlingen war extrem stark. Unsere Punkte mussten wir deshalb im Aufschlag und Block machen, was uns gegen Satzende immer besser gelungen ist. Nach knapp anderthalb Stunden konnten wir den Sack des dritten Satzes dann auch zumachen. Uff, kurzes Durchschnaufen. Im vierten Satz war Gündlingen sichtlich angenockt, der achte Satz auf höchstem Niveau und unsere gute Laune hinterliessen ihre Spuren beim Gegner. Zwei Aufschlagserien a 7 und 4 Punkten brachten die frühe Vorentscheidung. Zum Schluss war das Selbstvertrauen bei den Gündlinger Mädels weg, die Annahme wurde zunehmend unsicherer. Dass wir dann den Matchball noch mit einem Ass abgeschlossen haben, war das i-Tüpfelchen auf dem berühmten Sahnehäubchen und viel besser hätte der Aufgalopp zum großen Finale am kommenden Samstag nicht laufen können. Im Pinochio haben dann einige angesichts der aufgetischten Riesenpizzen doch noch ihre erste Niederlage des Tages hinnehmen müssen. Sowohl malerisch als auch gesangstechnisch wurde das Spiel dort im Nachgang tiefschürfend analysiert und bester Laune sind irgendwann alle nach Hause bzwse ins Jazzhaus gefahren, um schon mal den Cheerleader für nächste Woche klar zu machen.

Harte Arbeit statt Höhenflug

Nach längerem Schweigen melden wir uns zurück. Nachdem die Rückrunde etwas holpriger läuft, als wir uns das erhofft hatten, brauchten wir etwas Zeit, um unsere Wunden zu lecken. In den letzten fünf Spielen, haben wir die ersten 3 Niederlagen der Saison eingefahren (2:3 gegen VSG Kaiserstuhl; 1:3 gegen FT Freiburg; 1:3 gegen Kehl). Viele gesundheitliche Probleme und die Semesterferien haben dazu geführt, dass Niels leider nur wenige Wechseloptionen hatte, ein Wasserschaden, hinderte uns am Training. Außerdem wurden wir von Spiel zu Spiel unruhiger die 2:3 Niederlage gegen die Tabellenletzten beschäftigte uns nachhaltig. Nach der Niederlage gegen Kehl gestern, war unsere Stimmung ziemlich im Keller. Doch ein unerwarteten Trick (oder war es doch ein Missgeschick?) unseres Trainers im Spiel gegen TV Whyl weckte all unsere Reserven und unseren Teamgeist. Wir arbeiteten uns langsam zurück zu unserer eigentlichen Form, kämpften um jeden Punkt und halfen uns gegenseitig aus. Ein 3:0 Sieg war die Folge. Somit stehen wir vor dem letzten Spieltag Punktgleich mit den 2. und 3. aus Ortenberg und Freiburg trotz allem auf Platz 1 der Tabelle. Spannender hätten wir es nicht machen können. Darum heißt es am 24.03. nochmal alles für den Aufstieg geben. Wir können jeden Fan gebrauchen und freuen uns euch ab 12:00 in der Wentzinger Halle (!) zu sehen!

 

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