Hallo Volleyballer!

Willkommen auf der Homepage der Volleyballabteilung des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen. Auf der Seite findet ihr Kontakt zu Mannschaftsverantwortlichen, Trainingszeiten und andere Informationen rund um die Abteilung. Außerdem gibt es gelegentlich Spielberichte und Bilder von unseren Spieltagen.

 

Auswärts ein Punkt geholt

VC Offenburg – TSV Alemannia Zähringen : 18-, -18, 17-, -24, -13 (3:2)

„Ein merkwürdiges Spiel. Der SC Freiburg lässt bei desolaten Dortmundern am Ende zwei Punkte liegen“. So titelte ‚Der Sonntag‘ und da wir ja immer parallel zum SC marschieren, beschreibt das wieder ganz gut auch unser Spiel. Gegen im ersten Satz desolate Offenburgerinnen hatten wir nie Probleme, den Sack zuzumachen. Umgekehrte Vorzeichen im zweiten Satz, kaum zwingende Angriffe, viele Aufschlagfehler, zu wenig Bewegung, Satzausgleich. Wieder auf der guten Seite lief’s deutlich besser. Eine Aufschlagserie von 11 Punkten brachte schon die ganz frühe Entscheidung. Verdödelt haben wir das Spiel spätestens im 4. Satz. Zwar konnten wir noch einen 21:24 Rückstand egalisieren, aber auf unsere Eigenfehlerquote war stets Verlass. Also mal wieder Tie-Break. Und der begann gut, richtig gut, 4:0, Auszeit des Gegners, noch ein Ass hintergelegt. Das sollte doch reichen. Aber trotz einer 11:6-Führung haben wir irgendwann das Volleyballspielen eingestellt, der VCO hat immer besser aufgeschlagen und zum Schluss hat einfach die Cleverness und dauerhaft ein paar Zentimeterchen Sprungkraft gefehlt, um mehr mitnehmen zu können. Mit einer besseren Besetzung wäre evt. noch mehr drin gewesen, aber gefühlt haben wir trotzdem (s.o.) 2 Punkte liegen lassen. Es bleibt dabei, wir haben jetzt noch 5 Spiele, jedes davon ein Endspiel.

Nichts für schwache Nerven

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TSV Alemannia Zähringen I – TV Gundelfingen (20-, 21-, -21,-13, 11-) (2:3)

TSV Alemannia Zähringen I – VfR Merzhausen (18-, -13, -26, -20 (3:1)

Über den Jahreswechsel hatten wir gut trainiert, einige Muttis kamen langsam wieder zurück und die Niveaukurve im Training hat zuletzt steil nach oben gezeigt. Da musste doch was gehen, zumal bei dem Tabellenstand. Aber ob da der bis dato ungeschlagene Tabellenführer Gufi der richtige Auftaktgegener war? Es fing gut an, lange war es ein Spiel auf Augenhöhe, Gufi hat schon nach 5 Punkten die erste Auszeit genommen. Aber wie immer, so zwischen 15 und 20 Punkten kippte der Satz, die berühmten unforced errors häuften sich und Gufi hat den ersten Satz routiniert eingefahren. Im zweiten Satz hatten wir anfangs erhebliche Annahmeprobleme und sind kaum ins Spiel gekommen. Erst zwei Spielerwechsel bei 5:12 brachten uns wieder zurück in die Erfolgsspur, leider zu spät. Aber alle haben gespürt, dass da mehr geht. Nach einem auf beiden Seiten teils arg zerfahrenen Beginn des dritten Satzes brachte ein Stellerwechsel neuen Schwung bei uns und eine Aufschlagserie von 6 Punkten bescherte uns den ersten Satzgewinn des Jahres. Danach haben wir uns immer mehr rein gesteigert während Gufi völlig die Ordnung verloren hatte. Der Tabellenführer wurde teilweise demontiert unnd kassiert die höchste Satzniederlage dieser Saison. Der Schwung hielt noch bis zum 4:0 im Tie-Break an, danach kam leider nicht mehr so viel von uns. Gufi hat seine ganze Routine ausgespielt und wir haben wieder so unglücklich wie im zweiten Satz agiert. Aber egal, ein Punkt gegen den Tabellenführer geholt und es ging ja gleich weiter gegen Merzhausen mit der Option auf weitere Punkte. Dass wir nach so einem Kampfspiel mit 5 Sätzen im zweiten Spiel nicht sofort wieder so weiter machen konnten, war eigentlich klar. Aber das Merzhausen auch gleich so losgelegt hat, kam erschwerend hinzu. Merzhausen hatte sich gegenüber dem Hinspiel stark verbessert und furios aufgeschlagen und in der Abwehr alles rausgekratzt. Im ersten Satz hatten wir nicht viel zu melden. Viel zu passiv, zu statisch, keine Körpersprache. Mit 18 Punkten waren wir noch ganz gut bedient. Aber es ging auch anders. Im zweiten Satz haben wir den Kampf angenommen, gute Aufschläge, viel mehr Bewegung auf dem Feld und auf einmal lief’s. Der erste Satz war mehr als egalisiert aber dann wurden die Zuschauer Zeugen des 3. Karlschule-Fehlaufschlagsfestivals. Viele Spielzüge gab’s bis zum 14:13 deshalb nicht zu bewundern, dafür wurde die Stabilität der Zähringer Netzanlage mehrfach auf die Probe gestellt. Leider hat Merzhausen früher als wir wieder angefangen Volleyball zu spielen und mit 23:18 bzw. 24:20 eigentlich schon den Satz gewonnen. Aber mit unserer vollbesetzten Bank hatten wir alle Möglichkeiten. Drei Spielerwechsel, ein, sagen wir mal, etwas überraschender Schiedsrichterpfiff und drei abgewehrte Satzbälle bescherten uns dann den nicht mehr für möglich gehaltenen Satzgewinn. Merzhausen hat jedoch nie aufgesteckt, weiter Druck gemacht und wieder mussten wir einem Rückstand hinterher laufen. Erst eine Aufschlagserie von sieben Punkten brachte uns zurück auf die Erfolgsspur und dann war’s irgendwie klar. Nach einer weiteren Serie von fünf Punkten haben wir uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Unsere Diagonalangreiferin hat mit inzwischen größter Routine den Schnaps- äh Matchball aufgeschlagen und der unglaublich nervenzehrende Spieltag wurde mit einem klasse Aussenangriff erfolgreich abgeschlossen. Dass der Spieltag doch ganz schön an die Substanz ging, war u.a. auch an dem erheblichen Konsum weiss, grün und rot ettikettierter nulldreier-Flaschen zu merken. Aber das ist eine andere Geschichte.

Zwei knappe Tie-break-Niederlagen zum Ende der Hinrunde

TSV Alemannia Zähringen I – TV Waldkirch (-17, 22-, -23, 19-, 13-) (2:3)

TSV Alemannia Zähringen I - TSV Alemannia Zähringen II (-22, -18, 19-, 11-, 11-) (2:3)

Meist kommt es anders als man denkt, so auch am letzten Heimspieltag der Saison. Der erwartet starke Gegner und Tabellenführer aus Waldkirch war gar nicht so stark und hatte mit der Mannschaft, die wir noch von früher kannten, nicht mehr viel gemein (scheint wohl bei vielen Mannschaften dieses Jahr so zu sein, bei wem wohl noch? -;)). Nachdem wir unsere Anfangsnervosität abgelegt hatten, bekamen wir das Spiel zunehmend besser in den Griff und haben aus einer stabilen Annahme heraus im Angriff gepunktet. Vielleicht ging es sogar zu einfach, denn den zweiten Satz haben wir völlig unnötig und trotz einer komfortablen Führung noch aus der Hand gegeben. Irgendwie wollte dann keine Ruhe in unser Spiel reinkommen. Zwar haben wir den dritten Satz wieder gewonnen aber dabei dem Gegner viel zu viele Punkte geschenkt. Es kam, wie es kommen musste. Waldkirch hat sich plötzlich an seine spielerischen Fähigkeiten erinnert und immer wieder über die Mitte gepunktet. Der Tie-Break ging dann an die unter’m Strich etwas stabilere Mannschaft. Immerhin hatten wir damit als einzige Mannschaft ausser Gufi gegen Waldkirch was Zählbares geholt, aber dabei viel Kraft gelassen. Und das sollte sich im zweiten Spiel noch rächen. Denn dort wurden wir noch mehr gefordert. Es war klar, dass unsere Zweite gegen uns alles geben würde. Umso erstaunlicher war es, wie leicht wir die Sätze 1 und 2 eingefahren haben. Wir haben gespielt, die Zweite hat die Fehler gemacht. Nach einigen Wechseln bei beiden Mannschaften sollte sich das dann grundlegend ändern. Speziell im vierten Satz haben wir kein Bein mehr auf die Erde bekommen, alle waren platt, unsere Zweite hat sich richtig in einen Rausch reingespielt. Viel war dann nicht mehr zu holen im Tie-Break. Der Wille und das Aufbäumen waren da, die Kraft nicht mehr. Schade. Bei der Hallenparty danach haben sich aber alle Rivalitäten spätestens nach dem zweiten Bier wieder verflüchtigt.

Rückblickend hat es in der Hinrunde gefehlt an Routine, Konstanz, eingeübten Abläufen. Im Angriff waren wir mindestens so stark wie letztes Jahr, in der Abwehr und im Spielaufbau sicher nicht. Aber andererseits, dafür, dass wir Mitte Oktober das erste Mal als Mannschaft zusammen gespielt haben, können wir mit dem derzeitigen Relegationsplatz noch ganz zufrieden sein. Und das ohne Steller! Bleibt für die Rückrunde noch viel Luft nach oben. Und mit unseren peu a peu zurückkehrenden Muttis werden wir alles dran setzen, im neuen Jahr noch die Kurve zu kriegen.

 

Aufwärtstrend hält an!

TV Bad Säckingen – TSV Alemannia Zähringen I 23-/-16/-21/17-/11- (2:3)

Nach zwei Wochen spielfreier Zeit ging es nach Säckingen, altbekannter Gegner aus Bezirksligazeiten. War unser Sieg gegen Merzhausen bloß eine Eintagsfliege, so wie es der Bad Säckinger Bote verkündet hatte, oder setzte sich vielmehr unser Aufwärtstrend fort? Wir mussten zwar auf der Stellerposition umstellen, dafür waren alle Urlauber wieder da, die Kranken genesen und eigene Fans hatten wir sogar auch dabei. Wie immer gegen Säckingen entwickelte sich ein Kampfspiel mit dem besseren Ende im ersten Satz für uns. Beim zweiten Satz haben wir dann gefühlte sieben von sechs Aufschlägen verschlagen, so dass wirklich nichts zu holen war. Danach haben wir uns zusammen gerissen, gute Angriffe, klare Netzhoheit, 5 Punkte Vorsprung, eigentlich alles klar, oder? Denkste. Wie wir den dritten Satz dann doch noch abgegeben haben, ist mit den Begriff ‚unnötig‘ noch vorsichtig umschrieben. Immerhin, im vierten Satz haben wir neu aufgestellt und unser Ding konzentriert durchgezogen. Trotz immerwährender, toller Abwehraktionen von Säckingen konnten wir den Sack frühzeitig zumachen. Also, wieder mal Tie-Break gegen Säckingen. Immerhin hatten wir die letzen Tie-Breaks stets gewonnen. Danach sah es allerdings lange nicht aus, 2:7 und schon zwei Auszeiten. Aber wir hatten gute Neuzugänge dabei, Nerven wie Drahtseile und den unbedingten Willen zu gewinnen. So wie Säckingen den dritten Satz haben wir jetzt den Tie-Break umgedreht und mit 8:7 die Seiten gewechselt. Danach ging beim Gegner nicht mehr viel zusammen, der zehnte Satz forderte Tribut bei den Pro Säckos, während uns die Aussicht auf den zweiten Sieg und den versprochenen Sekt aus Übersee doch immer mehr beflügelte. Am Ende war’s deutlich. Wenn wir so weiter machen und uns von Spiel zu Spiel immer noch ein bisschen steigern und besser einspielen, geht noch viel diese Saison.

Nach dem Tiebreak, vor dem Sekt

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