Auswärtsspiele sind immer schwer

TSV Alemannia Zähringen III : TV Kappelrodeck III  1:3 (25:22, 27:29, 20:25, 18:25)

TSV Alemannia Zähringen III : TV Kollnau-Gutach  0:3 (21:25, 19:25, 9:25)

Nachdem wir in unser erstes Spiel mit einem Satzgewinn gestartet waren, stellte sich schnell heraus, dass unser Gegner zwar recht jung war, aber deutlich stärker als von uns erwartet aufspielte. Zwar startete die dritte Mannschaft des TV Kappelrodeck schwach, fand aber im Laufe des

zweiten Satzes langsam zu ihrem Spiel. Dieser war dann auch hart umkämpft und ging nach mehreren vergebenen Satzbällen unsererseits schließlich verloren.

Kappelrodeck schüttelte, gestärkt durch diese Aufholjagd, endgültig die anfängliche Nervosität ab und spielte in den darauffolgenden beiden Sätzen befreit auf, während es den Anschein hatte, dass wir uns langsam in unser Schicksal ergaben und die Gegenwehr einstellten. Es schlichen sich immer mehr Unkonzentriertheiten und Fehler in unser Spiel ein, die es am Ende dem Gegner leicht machten das Spiel in vier Sätzen für sich zu entscheiden.

Im Nachhinein betrachtet erscheint es besonders ärgerlich, dass wir aufgrund eigener Unkonzentriertheit die anfängliche Schwäche des Gegners nicht ausnutzen konnten und diesen mit dem Verlust des zweiten Satzes wieder ins Spiel brachten. Trotzdem wäre zu diesem Zeitpunkt noch nichts verloren gewesen, wenn wir einfach unserem Spiel treu geblieben wären und uns nicht durch diesen Satzverlust so stark verunsichern lassen hätten. Dies war besonders deswegen ärgerlich, da wir uns beim ersten Spiel dieses Tages gute Chancen ausrechneten, während wir uns gegen den bis zu diesem Zeitpunkt ungeschlagenen Tabellenführer Kollnau-Gutach in der krassen Außenseiterrolle sahen.

Zwar bestätigte sich diese Annahme, allerdings konnten wir ohne eigenen Druck freier aufspielen als dies noch im ersten Spiel der Fall gewesen war und damit dem Favoriten zumindest in den ersten beiden Sätzen starke Gegenwehr leisten. Diese waren hart umkämpft und wurden immer erst in den letzten Punkten entschieden, als die Spieler des TV Kollnau-Gutach ihrer Rolle gerecht wurden und auch ihre Erfahrenheit ausspielen konnten.

Erst im letzten Satz machte sich langsam die späte Stunde und die zuvor gespielten vier Sätze bei uns bemerkbar und damit nahm auch die Konzentration stark ab, weswegen wir diesen letztendlich doch deutlich abgaben. Insgesamt nahmen wir aus diesem Spiel aber die Zuversicht mit, dass wir in der Bezirksliga durchaus auch gegen die stärkeren Mannschaften mithalten können, sofern wir unserer eigenen Nervosität Herr werden und auf dem Feld unser ganzes Potential ausspielen. Es wird auch die Aufgabe für die nächsten Wochen sein an unserer Konzentration und Motivation zu arbeiten, so, dass wir auch gegen die vermeintlich schwächeren Gegner unsere Stärken ausspielen können und nicht an unseren eigenen Fehlern verzweifeln.

R.Steinhilber

 

Sponsoren

Logo Danegger Logo Lexware Logo Etna Logo Metzgerei Linders