Aus Fehlern lernt man

TSV Alemannia Zähringen III : TV Appenweier   0:3 (6:25, 21:25, 11:25)

TSV Alemannia Zähringen III : TV Kippenheim   0:3 (16:25, 19:25, 13:25)


Der Spieltag in Appenweier begann für uns denkbar schlecht. Im ersten Satz hatten wir den Angaben und Angriffen der Gastgeber kaum etwas entgegenzusetzen. 

Schnell entstand ein großer Rückstand, woraufhin das Hauptproblem der Mannschaft zutage trat - die fehlende Moral bei unterdurchschnittlichen Leistungen. Dementsprechend dauerte es bis zur Mitte des zweiten Satzes, bis wir uns wieder etwas gefangen hatten. Jedoch verschenkten wir weiterhin einfache Bälle. Auch gegen den gut gestellten Block des TVA fanden unsere Angreifer kein anderes Mittel als Lobs, welche auf Dauer aber immer leichter auszurechnen waren. Viele Wechsel innerhalb der Sätze (teils durch Verletzungen aufgezwungen) machten es dem Team auf dem Feld schwer, sich aufeinander einzustellen. Durch die wieder aufgebrochene Verletzung unseres Captains und fehlende Stabilisatoren in der Annahme und Verteidigung spielten wir verkrampft, ließen den Spaß am Spiel vermissen und machten zu viele eigene - nicht vom Gegner aufgezwungene Fehler. Die deutliche Niederlage war daher nur leistungsgerecht. 

Nach einem Spiel Pause, indem wir unseren Gegner, den TV aus Kippenheim, beobachten konnten, gingen wir, aufgebaut durch die Worte unseres Coachs ohne Druck ins Spiel. Durch seltenere Wechsel kam es auch zu weniger Rotations- und Positionsfehlern, welche sich aber noch nicht in Gänze abstellen ließen. Wie schon gegen Kollnau fanden wir gegen die scheinbar überlegene Mannschaft gleich gut ins Spiel und konnten mit viel Kampfgeist und Aufopferung auch umkämpfte Bälle für uns entscheiden. Wir ließen uns jetzt nicht mehr durch gut geschlagene Bälle der Gegner aus dem Konzept bringen und blieben unserem Spiel weitestgehend treu. Durch aggressive Aufschläge und entschlossene, aber nicht gierige Blockaktionen die direkten Punkte aus der gegnerischen Annahme heraus reduzieren und auch selbst direkt punkten. Obwohl die Sätze trotzdem recht deutlich an die Gegner gingen bleibt der Eindruck eines Teams, das noch genug Potenzial nach oben hat um auch gegen solch weitaus erfahrenere und teils körperlich überlegene Gegner nicht nur mithalten sondern auch bestehen zu kann. 

P. Frommherz

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