1. Heimspieltag - Der Wahnsinn...

TSV Alemannia Zähringen - Bad Säckinger Wölfe 1:3 (21:25; 25:23; 14:25; 14:25)

TSV Alemannia Zähringen - TV Kippenheim 2:3 (18:25; 25:20; 25:23; 15:25; 9:15)

...waren eigentlich nur die Zuschauer! Mit bombastischer Besetzung hinter der Bank, einem reich gefülltem Buffet und viel Motivation starteten wir in unseren ersten Heimspieltag in dieser Landesligasaison. 

Das erste Spiel gegen Bad Säckingen begannen wir mit Hilfe der Unterstützung Ricks aus den Herren III. Die Wölfe, die schon deutlich mehr Landesligaerfahrung haben als wir, zeigten uns wie man mit geringer Eigenfehlerquote und ordentlichen Angriffen Punkte machen kann. Wir hingegen wirkten ein wenig ängstlich. Ein zwischenzeitlicher Rückstand von acht Punkten im ersten Satz konnte nicht mehr aufgeholt werden, wodurch wir schlussendlich den Satz mit vier Punkten Rückstand abgeben mussten. Zweiter Satz, gleiches Problem auf unserer Seite. Zu viele Eigenfehler, eine ungünstige Sonneneinstrahlung und zu wenig Druck im Angriff brachten uns schnell zu einem 5:13 Rückstand. Doch hier zeigte sich wie die Alemannia zurückkommen kann wenn die Zuschauer hinter der Bank aufstehen und uns wie wild anfeuern. Mit Kampf und Willen stellten wir unsere übliche Fehlerquote ab. Nach und nach gesellten sich auch die ein oder anderen schönen Angriffe dazu und wir schafften es tatsächlich diesen Satz noch zu drehen. Satz drei und vier hingegen war aus unserer Sicht ein Debakel und es bedarf nicht vieler Worte sie zu beschreiben. Wir waren nicht gut, Bad Säckingen hat keine Fehler gemacht. Endstand zu 14. So schnell bekommt man in der Landesliga mal die Grenzen aufgezeigt. Schlussendlich eine verdiente 1:3 Niederlage.

Nach der Pause dann das Spiel gegen Kippenheim. Die Zuschaueranzahl nahm nochmals zu. Der Fleischkäs' war bereits aus und die Unstimmigkeiten aus dem ersten Spiel waren geklärt. Es konnte losgehen. Jedoch, gleich wieder Ernüchterung im ersten Satz. Trotz der abermaligen Unterstützung aus den Herren III in Person Basti, brachten wir keine Ruhe in unser eigenes Spiel. Technische Fehler, Abstimmungsschwierigkeiten und wie üblich die Annahme sorgten schnell für einen Rückstand, den wir nicht mehr aufholen konnten. Im zweiten Satz wirkten wir wie ausgewechselt, obwohl sich an der Aufstellung nicht viel geändert hat. Die Angriffsmaschinerie lief an und durch die Nervosität der Kippenheimer erkämpften wir uns rasch einen großen Vorsprung. Ein paar kleinere Fehler gegen Ende des Satzes ließ die Kippenheimer zwar nochmal Luft schnappen, aber der Satz war uns nicht mehr zu nehmen. Auf Augenhöhe waren dann beide Mannschaften im dritten Satz. Wenig Fehler und ein ansehnliches Spiel zu Freuden der Zuschauer wurden geboten. Keine Mannschaft schaffte es eine Vorsprung auszubauen, so dass es zwischenzeitlich 20:20 stand. Jetzt ging's in die heiße Phase. Auf beiden Seiten wurde gekämpft und sowohl die Kippenheimer, als auch wir brachten schöne Bälle ins Feld. Die Annahme und Abwehr passte, so dass der ein odere andere Punkt auch erst nach 10+ Netzüberquerungen zu Stande kam. 22:23 aus unserer Sicht. Mittelblocker Fabi wird auf Außen eingewechselt um mit seiner Größe und Atheltik den starken Block zu überschlagen. Das gelang auch, doch konnte der Ball abgewehrt werden. Ein Eigenfehler auf Kippenheimer Seite brachte uns aber den Punkt, 23:23. Ein starker Aufschlag von uns und der daraus resultierende Dankeball zu unseren Gunsten brachte uns in Matchballposition. Angabe, Angriff Kippenheim, Block Mominator, Punkt. 25:23. Ein hart umkämpfter Satz. 2:1 für uns. Der erste Heimsieg zum Greifen nahe. 

Der vierte Satz war dem vorherigen nicht würdig. Die Zuschauer, Klaus unser Coach, die Bank, einfach alle wussten nicht was nun passiert. Wir wurden regelgerecht zerlegt, wofür wir uns aber an die eigene Nase fassen sollten. Irgendwie wollte keiner mehr für den anderen kämpfen. Eine Aufschlagserie des Gegners beendete unseren Traum vom Heimsieg schnell und wir mussten diesen Satz zu 15 (!) abgeben. Aufgeben wollten wir aber noch nicht, schließlich gab es ja noch einen Punkt mehr zu gewinnen als wir bis dato hatten. Doch konnten wir die Nervosität aus dem schlechten vierten Satz nicht ablegen und starteten dadurch supoptimal im Tie-Break. Zum Seitenwechsel mit bereits 5 Punkten Rückstand war es auch trotz Dauergebrülle der Fans nicht mehr möglich ins Spiel zurück zu finden. Etwas resiginiert standen wir da und konnten dem Gegner nur zu seinem 3:2 Sieg gratulieren.

Ein kleines Lob hier auch an die beiden Schiedsrichtergespanne, die zwei gute Partien gepfiffen hatten. Und ein ganz dickes LOB an die Fans. Auch nach unserer Niederlage stimmten sie noch "Alemannia" an und applaudierten uns. Das baut auf und wir versprechen, wir geben euch etwas zurück, spätestens zum nächsten Heimspiel am 4.12.! Bis dahin stehen zwei Auswärtspsiele gegen Weils Erste und die Jungs vom SBVV-Kader an. Auch dort wollen wir Punkte gegen den Abstieg sammlen, den so wie heute schaffen wir es nicht. 

Mit sportlichen Grüßen,

Domi

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