Maista!!!

SG Breisach-Gündlingen II - TSV Alemannia Zähringen I 0:3; 15-, 19-, 23-

TV Merdingen – TSV Alemannia Zähringen I 1:3; 21-, 24-, -24, 7-

Nachdem die Konkurrenz bereits am Samstag (für uns) gespielt hatte, war die Ausgangssituation klar: wenn wir heute, Sonntag beide Spiele gewinnen, sind wir durch! Dazu mussten wir als erstes gegen den Überraschungs-Tabellenzweiten, SG-Breisach-Gündlingen II antreten. Spannung und Nervosität waren auf beiden Seiten spürbar, wobei wir im ersten Satz glücklicherweise eher gespannt und Breisach eher nervös war, so dass wir früh mit 10:2 in Führung gehen konnten. Zwar hat sich Breisach noch gefangen, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Der zweite Satz war bereits härter umkämpft, die jungen Mädels aus Breisach hatten ihren Respekt abgelegt und uns durch ihre wuchtigen Angriffe immer wieder vor Probleme gestellt. Eine gute Aufschlagsserie von 7 Punkten und einige Angriffsfinten später hat’s dann aber auch für den zweiten Satz gut gereicht. Danach drohte der dritte Satz zu einem reinen Aufschlag-Annahme-Spiel zu verkommen, da die Aufschläge von allen Spielerinnen entweder hart oder, als Variante, ganz hart und mit vollem Risiko geschlagen wurden. Genauso die Gündlinger Angriffe. Das hat uns immer wieder vor Probleme gestellt und wir waren lange 1-2 Punkte im Rückstand. Aber unsere gut besetzte Bank und unsere größere Angriffsvariabilität (vor allem bei der Zähringer Spezialsdisziplin Bälle lang in die Ecken pritschen) haben den Ausschlag gegeben und die erste Hürde war genommen. Nach einem Spiel Pause und einer Runde Babybespassung mussten wir ‚nur noch‘ das zweite Spiel gewinnen. Das gesta ltete sich schwieriger als gedacht, da wir natürlich viel gewechselt hatten, der Kopf nicht mehr da war, aber auch, weil Merdingen, speziell in der Abwehr, immer besser wurde. In der einarmigen Abwehrtechnik waren sie mindestens bundesligareif und nachdem so gut wie jeder Ball irgendwie und vor allem gefährlich zurückgekommen ist und der Schiri uns dann auch noch den Satzball als technischen Fehler abgepfiffen hatte, war der dritte Satz weg. Letztlich hatte sich Merdingen mit einer Riesen-Energieleistung den dritten Satz verdient, war danach aber wohl so k.o., dass wir den 4. Satz , jetzt wieder mit unserer Standard-Aufstellung, spielend leicht und locker zu 7 einfahren konnten. Damit war’s klar, wir waren bereits am vorletzten Spieltag uneinholbar Erster und waren aufgestiegen! Damit mussten wir natürlich unserem ohnehin schon sehr umfang- und geistreichen Gesangsrepertoire noch eine Strophe hinzufügen (wer ist aufgestiegen? WIR sind aufgestiegen!!!), bevor wir uns diversen Erfrischungsgetränken und isotonischen Durstlöschern widmen konnten. Im Ochsenbrugg hatte irgendwann auch jeder Gast mitbekommen, wie wir gespielt hatten und nach dem Essen sind alle brav nach Hause gegangen. Bei einigen ging die Feier dann daheim wohl noch weiter und das folgende Montagstraining fiel demzufolge eher weniger meisterlich aus. Aber what shells, sagt der Engländer. LaLi, wir kommen!

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