Ins Spiel zurückgekämpft!

TV Hausach – TSV Alemannia Zähringen I : 2:3 (-18, - 23, 18-, 21-, 12-)

Endlich ging’s wieder los. Wohl noch nie sind wir so planlos und unvorbereitet in die Saison gestartet. Wegen dem Coronamist haben wir das letzte halbe Jahr nur gebeacht, die Halle von innen gesehen das erste Mal vor 4 Wochen. Wir haben viele neue und gute Mitspielerinnen bekommen, aber uns noch nicht ansatzweise einspielen können. Wie und wann auch? Und der Trainer war den ganzen September im Urlaub. Alle Positionen umgestellt, neue Steller, neue Mitten, neue Dia. Wo standen wir eigentlich spielerisch? Hausach war schon immer stark im Angriff, einen guten Neuzugang aus Kappelrodeck in der Mitte und schon den Verbandspokal als Vorbereitung. Folgerichtig ging Hausach auch schnell 9:6, 16:10 in Führung und ließ nix mehr anbrennen. Wir waren noch zu passiv und mussten uns erst finden. Im zweiten Satz lief’s dann viel besser, 10:1 Führung, das sollte doch reichen. Hat’s aber leider nicht. Punkt um Punkt ist Hausach rangekommen, zum Schluss war’s eng. Knapp vorbei ist aber auch verloren. Zum Glück hatten wir immer noch eine gute Stimmung und jede Menge jugendlich Power auf der Bank. Die Spielerwechsel zahlten sich irgendwann aus . Mit einer guten Aufschlagserie konnten wir ein 5:8 in ein 14:8 drehen und die Selbstsicherheit war plötzlich da. Hausach war sichtlich beeindruckt und konnte nichts mehr zulegen. War der Knoten jetzt geplatzt? Jein. Auch der vierte Satz lief noch nicht wirklich rund, wieder musste eine Aufschlagsserie (oder Reihe?) her, um ein 10:16 in ein 20:10 zu drehen. Jetzt war die Bewegung in der Abwehr da, wir haben auch mal im Block gepunktet und im Angriff lief`s sowieso immer besser. Wer hatte die besseren Nerven im Tie-Break? Zuerst Hausach, dann wir, dann wieder Hausach. Irgendwann stand es 10:10. Aber anstatt jetzt das große Nervenflattern zu bekommen, haben wir immer selbstbewusster und erfolgreicher angegriffen. Auch der Matchball ist nochmal so richtig auf der Hausacher Feldseite eingefahren. Etwas glücklich aber auch nicht unver dient haben wir den ersten Sieg im ersten Spiel eingefahren und wer weiß, was noch kommt, wenn wir erst unser volles Potenzial abrufen…

Sponsoren

Logo Danegger Logo Lexware Logo Etna Logo Metzgerei Linders