Verrücktes Ende der Hinrunde

TSV Alemannia Zähringen I - SV Kirchzarten 0:3
TSV Alemannia Zähringen I – USC Konstanz II 2:3

Bisher stand ein magerer Punkt zu Buche und wir hatten mit Kirchzarten die einzige Mannschaft zu Gast, die noch irgendwie tabellentechnisch in Reichweite war. Also mussten wir unbedingt punkten. Klar, dass das schief ging. Im Kopf fing es schon an. Wir sind im ersten Satz gleich mit 0:7 gestartet, bevor wir uns halbwegs fangen konnten. Danach liefen alle Sätze irgendwie gleich. Zur Satzmitte waren wir stets ebenbürtig, haben Kirchzarten selbst unter Druck gesetzt und auch größere Anfangsrückstände fast ausgeglichen. Im letzten Satz waren wir sogar eine ganze Zeit in Führung, bevor wieder jemand den Schalter umgelegt und Kirchzarten mit zwei Serien a 7 und 6 Punkten den Sack wieder zugemacht hatte. Insgesamt war bei uns viel zu viel Sand im Getriebe, fehlende Konstanz, einige blöde Schiedsrichterentscheidungen und die guten Aufschläge von Kirchzarten summierten sich zur nächsten, deutlichen 0:3-Niederlage.

Das war umso frustiger, als wir danach als letzten Gegner der Hinrunde den USC Konstanz zu Gast hatten. Warum sollte es ausgerechnet gegen den aktuellen Tabellenführer besser werden? Andererseits… Schon den ersten Satz hätten wir mit etwas Glück auch gewinnen können, aber der eine Aufschlagfehler bei 21:22 war dann halt zuviel. Im zweiten Satz wir haben uns noch mehr gesteigert und sind immer besser ins Spiel gekommen. Endlich hat die Aufstellung funktioniert, jede konnte ihre Stärken ausspielen, es hat einfach ‚gepasst‘. Seltene Gäste wie Selbstvertrauen, Spielfreude und Abgezocktheit haben plötzlich wieder den Weg in die Karlschule und auf unser Spielfeld gefunden. Speziell im dritten Satz wurde der Tabellenführer aus Konstanz phasenweise deklassiert und wir haben uns in einen richtigen Rausch reingespielt. Leider hielt der Lauf nicht lange genug, Konstanz ist stärker geworden und konnte im vierten Satz wieder ausgleichen. Im Tie-Break hatten wir leider keine Chance mehr, aber wenn man alle eigenen Aufschläge verdödelt, darf man sich auch nicht beschweren. Trotzdem, nach dem Spiel hatten alle das Gefühl, endgültig in der Verbandsliga angekommen zu sein. So geht Volleyball, die Rückrunde kann kommen!

Tags: Volleyball Damen Verbandsliga

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