Durchwachsene Rückrunde mit starkem Finish

TV Waldkirch – TSV Alemannia Zähringen I 3:0
TSV Alemannia Zähringen II : TSV Alemannia Zähringen I 3:0
TV Breisach Gündlingen : TSV Alemannia Zähringen 3:2
TSV Alemannia Zähringen I : TV Bad Säckingen 3:1
TSV Alemannia Zähringen I : TV Kappelrodeck 0:3

Es war eine stressige zweite Hälfte der Rückrunde, nach drei Wochen Pause standen 4 Spieltage an 4 aufeinander folgenden Wochenenden an. Leider haben wir die Pause nicht nützen können, jedenfalls nicht zum trainieren, höchstens zum Erkältung auskurieren. Zu Beginn des Spieltagmarathons gab’s in Waldkirch nichts zu holen, der Gegner spielte extrem routiniert, fehlerfrei und absolut humorlos. Jeder kleinste Fehler von uns wurde bestraft und jeweils zur Satzmitte mussten wir Waldkirch einfach ziehen lassen. Trotz eigentlich guten Spiels war nichts zu holen. Gegen unsere Zweite hatten wir uns viel vorgenommen, aber noch weniger umgesetzt. Bestenfalls phasenweise haben wir in unser Spiel gefunden, es fehlte am Kampfgeist, an Selbstbewusstsein, einfach an allem. Die Krisensitzung am Montag danach hat dann einiges wieder gerade gerückt und gegen Breisach sind wir schon wieder ganz anders aufgetreten, kein Vergleich zum Hinspiel. Um jeden Ball wurde gekämpft, es ging ja noch bei beiden Mannschaften um den Klassenerhalt. Wir hätten den vierten Satz einfach zumachen müssen, die Chance war da, aber es hat nicht sollen sein. 3:1 hätte uns schon richtig gut getan, stattdessen Tie-Break. Und der war noch nie unsere Stärke.Im fünften Satz haben wir uns dann dermassen viele Eigenfehler geleistet, dass Gündlingen den Ball eigentlich nur noch übers Netz spielen musste. Mist. Also, letzte Chance daheim, einen Punkt brauchten wir mindestens, um wenigstens den Relegationsplatz zu sichern. Wir fingen an gegen einen unserer Lieblingsgegner, die Pro Säckos vom Hochrhein. Die hatten Ihren Nichtabstieg schon gesichert und waren vermutlich nicht mehr ganz so motiviert, im Gegensatz zu uns. 11:4, 14:5, der erste Satz war eigentlich schon nach 5 Minuten entschieden und das Aufbäumen des Gegners kam viel zu spät. Der zweite Satz war wesentlich enger, die Pro Säckos haben unglaubliche Bälle aus der Abwehr rausgekratzt und wir mussten alles geben, den stets knappen Vorsprung zu halten. Aber auf unseren Angriff war einfach Verlass. Damit war schon das Minimalziel erreicht und im dritten Satz schwand daraufhin auch etwas die Konzentration. Nach einer Aufschlagserie der Pro Säckos von 5 Punkten war der Satz weg, trotz zweier Wechsel und zwei Auszeiten. Die Trotzreaktion ließ aber nicht lange auf sich warten, RuckZuck führten wir im vierten Satz 16:5 und dann kamen nochmal 9 Aufschläge in Folge und das so wichtige und lang ersehnte Erfolgserlebnis war endlich da! Gegen Kappelrodeck haben wir auch gut gespielt, aber der Gegner war sehr stark und wollte ja schließlich noch aufsteigen. Super spannend war der zweite Satz, bei 19:22 hatten wir schon fast verloren aber uns nochmal rangekämpft. Erst der 30. Punkt brachte Kappelrodeck den nicht ganz unverdienten Satzgewinn. Danach war die Luft raus, in der Annahme ging nix mehr und das war’s dann auch. Jetzt müssen wir in 6 Wochen in der Relegation gegen Hartheim und Hausach sehen, was unsere Saison wert war. Die letzten zwei Spieltage haben jedenfalls Lust gemacht auf mehr!

Damen I Maerz2018

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