Chakkaaa!

Expressionismus

TSV Alemannia Zähringen I – TV Lahr -25, -16,-16 (3:0)
TSV Alemannia Zähringen I – VC Offenburg III 12-,-24,-21,-18 (3:1)

Volle Besetzung, volles Haus, eine bestgelaunte Fankurve, alle Vorzeichen auf grün. Aber wie es so ist mit den sogenannten Pflichtsiegen, die wollen auch erst mal eingefahren werden. Im ersten Spiel gegen Lahr ging es darum, uns für das verpfiffene Hinspiel zu revanchieren und Lahr auch endgültig auf Distanz zu halten. Dementsprechend unterirdisch war der erste Satz, viel lief nicht zusammen, unpräzise Annahme, viele unglückliche Aktionen, eine Spielerei wie ein typisches Donnerstag-Training bei uns. Nur viel Dusel und ein Aufschlagfehler von Lahr brachten uns den ersten Satzgewinn. Im zweiten Satz konnten wir uns stabilisieren und nach einer 14:6-Führung kehrte etwas mehr Ruhe ein. Im dritten Satz hatten wir auf 4 Positionen gewechselt und spielten jetzt so, wie wir es uns eigentlich vorgenommen hatten. Die gegenüber letzter Saison deutlich geschrumpfte Lahrer Personaldecke wurde jetzt so richtig deutlich und ein echtes Aufbäumen des letztjährigen Landesligazweiten war kaum mehr zu erkennen. Uff, geschafft, hätte auch anders laufen können.

Ganz anders das zweite Spiel gegen die Bundesligareserve aus Offenburg. Die hatten noch eine Rechnung aus dem Hinspiel mit uns offen und spielten mit zwei Siegen aus den ersten beiden Rückrundenspielen ganz stark auf. Wir agierten verkrampft, teils übermotiviert, haben uns die Bälle teils gegenseitig weggenommen oder gleich reinfallen lassen. Vielleicht war die Hallo-Wach! Klatsche aber gar nicht so verkehrt denn allen war klar, dass wir so nicht aus der Halle gehen können. Nach zwei Wechseln haben wir zu unserem Spiel zurückgefunden und konnten den zweiten Satz stets offen halten. Mit dem berühmten Quäntchen Glück, dass man einfach auch mal haben muss, gelang uns dann der knappe Satzgewinn. Viel genützt hatte das zunächst nichts, Offenburg hat im dritten Satz wieder ganz stark aufgeschlagen und wir lagen gleich mal 4:13 zurück. Aber die Fankurve hat uns nie aufgegeben und unsere vollbesetzte Bank hat uns immer wieder ermöglicht, zu reagieren. Endlich mal zwei starke Aufschlagserien von uns, eine zunehmend stabilere Annahme und wir haben, woran kaum noch jemand geglaubt hat, diesen Satz noch gedreht. Selbst ein von Schiedsgericht zurückgenommener Satzball konnte uns nicht mehr aufhalten. Danach haben alle gespürt, da geht noch was! Offenburg war sichtlich angeknockt und hat sich durch hektische Spielerwechsel und ständiges Diskutieren mit dem Schiedsgericht selbst aus dem Rhytmus gebracht. Als wir dann im vierten Satz einen 5:9 Rückstand in einen 12:9-Vorsprung umdrehen konnten, waren alle Dämme gebrochen. Offenburg hat nur noch Fehler gemacht und wir die Punkte. Mit einem direkten Angriffspunkt haben wir gleich den ersten Matchball genutzt und das Spiel eingefahren. Damit haben wir das Hinspielergebnis eindrucksvoll bestätigt und mit der optimalen Ausbeute von 6 Punkten auch den vierten Tabellenplatz erobert! Dank an die Fankurve! Allez, Allez, Allez…..

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