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Die 1. Damenmannschaft, Saison 18/19

Von links Oben: ...

  • Liga
    Verbandsliga West Damen
  • Traningszeiten und Hallen
    Mo 20-22 Uhr, Albert Schweizer Bewegungshalle, Do 20.00-22.00 Uhr Karlschule
  • Beachzeit
    Montag 18/19 Uhr - 20/21 Uhr
  • Mannschaftsverantwortlicher
    Frank Burmeister, Stefanie Birth
  • Kontakt
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    Aktuell, Oktober 19 Spielerinnen gesucht!

    schon der erste Spieltag hat gezeigt, dass wir für die Verbandsliga viel zu knapp besetzt sind und manchmal dauert es mit der Freigabe vom alten Verein auch etwas länger. Meldet euch, wir freuen uns.

Ein Sieg und viel Lehrgeld

TSV Alemannia Zähringen I – TuS Hüfingen 0:3; TSV Alemannia Zähringen I – TV Kappelrodeck 3:2; TSV Alemannia Zähringen I – TV Bad Dürrheim 0:3; TSV Alemannia Zähringen I – TB Bad Krozingen 0:3

Wir kommen langsam besser ins Spiel, sammeln aber nach wie vor mehr Erfahrung als Punkte. Speziell gegen Hüfingen war das sehr bitter, hatten wir uns doch was ausgerechnet. Im ersten Satz hatten wir noch Startschwierigkeiten und sind immer einem Rückstand hinterhergelaufen. Im zweiten Satz waren wir richtig gut und gingen mit 17:8 in Führung. Leider hat wieder (oder immer noch?) die Cleverness gefehlt, den Sack zuzumachen und selbst dieser Satz ging schließlich mit 25:27 verloren. Im Heimspiel gegen Kappelrodeck wollten wir es dann besser machen und haben alles reingeworfen. Wie im Hinspiel entwickelte sich ein wahrer Krimi mit viel Auf und Ab auf beiden Seiten. Im Tie-Break wollte die Schiedsrichterin wohl endlich Schluss machen und pfiff nach dem Seitenwechsel schon mal an, bevor wir vollständig auf dem Feld standen. Fehlentscheidung, aber egal, weiter ging‘s. Durch diese Fehlentscheidung lagen wir fast uneinholbar mit 7:10 hinten. Wir haben’s dennoch geschafft, mit einer guten Aufschlagserie und ganz viel Willen. Endlich, nach über 2 Stunden, erster Sieg in der Verbandsliga! Gegen Dürrheim ging dann nicht mehr viel und wir bezogen gegen einen extrem gut aufgelegten Gegner unsere bisher höchste Klatsche. Läufer vier, das können wir! Dermaßen durchgeschüttelt ging’s dann gleich zum nächsten hochklassigen Gegner, dem Tabellenführer und Aufstiegsaspirant aus Krozingen. Zu holen gab’s leider wieder nix, aber wir haben diesmal gut mitgehalten, viel besser als im Hinspiel. Die Annahme stand stabiler, der eigene Aufschlag war druckvoll und selbst im Block haben wir immer wieder gut gepunktet. Leider gab’s im dritten Satz wieder eine saublöde Schiri-Entscheidung, so dass bei der langen Krozinger Aufschlagserie wieder Erinnerungen an Dürrheim hochkamen. Ganz so schlimm kam’s dann nicht, Krozingen musste sogar nochmal eine Auszeit nehmen, aber der Vorsprung war zu groß. Jetzt kommen erst mal Fasnet, Semesterferien sowie eine Rückkehrerin aus Skandinavien. Die dreiwöchige Pause wollen wir nutzen, um zum wiederholten Mal unser Spielsystem umzustellen und nochmal bei den letzten Spielen anzugreifen. Zu verlieren gibt’s nix mehr, die Auf- äh Abstiegs-T-Shirts sind schon in der Planung.wink

 

Verrücktes Ende der Hinrunde

TSV Alemannia Zähringen I - SV Kirchzarten 0:3
TSV Alemannia Zähringen I – USC Konstanz II 2:3

Bisher stand ein magerer Punkt zu Buche und wir hatten mit Kirchzarten die einzige Mannschaft zu Gast, die noch irgendwie tabellentechnisch in Reichweite war. Also mussten wir unbedingt punkten. Klar, dass das schief ging. Im Kopf fing es schon an. Wir sind im ersten Satz gleich mit 0:7 gestartet, bevor wir uns halbwegs fangen konnten. Danach liefen alle Sätze irgendwie gleich. Zur Satzmitte waren wir stets ebenbürtig, haben Kirchzarten selbst unter Druck gesetzt und auch größere Anfangsrückstände fast ausgeglichen. Im letzten Satz waren wir sogar eine ganze Zeit in Führung, bevor wieder jemand den Schalter umgelegt und Kirchzarten mit zwei Serien a 7 und 6 Punkten den Sack wieder zugemacht hatte. Insgesamt war bei uns viel zu viel Sand im Getriebe, fehlende Konstanz, einige blöde Schiedsrichterentscheidungen und die guten Aufschläge von Kirchzarten summierten sich zur nächsten, deutlichen 0:3-Niederlage.

Das war umso frustiger, als wir danach als letzten Gegner der Hinrunde den USC Konstanz zu Gast hatten. Warum sollte es ausgerechnet gegen den aktuellen Tabellenführer besser werden? Andererseits… Schon den ersten Satz hätten wir mit etwas Glück auch gewinnen können, aber der eine Aufschlagfehler bei 21:22 war dann halt zuviel. Im zweiten Satz wir haben uns noch mehr gesteigert und sind immer besser ins Spiel gekommen. Endlich hat die Aufstellung funktioniert, jede konnte ihre Stärken ausspielen, es hat einfach ‚gepasst‘. Seltene Gäste wie Selbstvertrauen, Spielfreude und Abgezocktheit haben plötzlich wieder den Weg in die Karlschule und auf unser Spielfeld gefunden. Speziell im dritten Satz wurde der Tabellenführer aus Konstanz phasenweise deklassiert und wir haben uns in einen richtigen Rausch reingespielt. Leider hielt der Lauf nicht lange genug, Konstanz ist stärker geworden und konnte im vierten Satz wieder ausgleichen. Im Tie-Break hatten wir leider keine Chance mehr, aber wenn man alle eigenen Aufschläge verdödelt, darf man sich auch nicht beschweren. Trotzdem, nach dem Spiel hatten alle das Gefühl, endgültig in der Verbandsliga angekommen zu sein. So geht Volleyball, die Rückrunde kann kommen!

Schwierige Anfangsphase mit viel Lehrgeld – allez Mops !

Irgendwann ist auch die schönste Party mal vorbei und spätestens nach der Klatsche gegen Krozingen war das auch allen klar. Wir hatten ausgerechnet für unsere erste Verbandsligasaison sehr schwierige Startbedingungen, fünf ganze und zwei halbe Abgänge, keine echte Vorbereitung und eine lange, aufgrund des Wasserschadens in der Gerolf-Staschull-Halle, unklare Hallen- und Trainingssituation. Die ersten zwei – drei Spieltage mussten wir immer schauen, überhaupt eine Mannschaft auf’s Feld stellen zu können. Speziell auf der Zuspiel- und Diagonalposition haben wir stetig improvisieren müssen, wobei uns die bürokratischen Irrungen und Wirrungen der CEV dabei nicht gerade geholfen haben. Aber es bessert sich von Woche zu Woche. Drei vielversprechende Neuzugänge, eine Rückkehrerin und erst kürzlich nochmal zwei Neue. Es geht langsam aufwärts. Dennoch müssen wir uns alle erst mal finden und in einer komplett neuen Aufstellung  zu neuem Spiel und mannschaftlicher Geschlossenheit finden. Auf die Unterstützung der Gegner konnten wir uns dabei bis jetzt nicht gerade verlassen, eher ist das Gegenteil der Fall. Mit Dürrheim, Waltershofen und dem USC Freiburg trafen wir auf sehr gut eingespielte, erfahrene Mannschaften, die uns nicht viele Chancen liessen, ins Spiel zu finden. Am besten hat’s sich noch gegen Hüfingen angefühlt, aber auch dort waren wir nach zwei eher knappen Sätzen im dritten Satz chancenlos. Jetzt gilt es, sich nicht entmutigen zu lassen, in einigen Freundschaftsspielen wieder zu neuer Routine zu finden und Schritt für Schritt in die Erfolgsspur zurückzukehren. Beim Mannschaftsevent (-besäufnis, Kindergeburtstag, Kaffeekränzchen, … was war’s eigentlich?) war die Stimmung jedenfalls ungetrübt und die einzige, für’s nächste Heimspiel noch zu klärende Frage war die, wer denn jetzt wann am besten die Geschichte mit dem Mops nochmal erzählen sollte

Erstes Spiel und erster Punkt in der Verbandsliga!

TV Kappelrodeck – TSV Alemannia Zähringen I  19-/-22/-21/17-/-16 (3:2)

Erstes Spiel in der Verbandsliga und gleich mal zu spät gekommen. Dabei war gar nicht die eingeplante Baustelle auf der A5, sondern der Unfall davor schuld. Trotzdem ging’s fast pünktlich los und wir konnten uns erst mal unseren Gegner beim Spiel gegen Krozingen ausgucken. Mit neuen Aufwärmshirts und viel Spiellaune ging’s im ersten Satz gleich gut los. Kappelrodeck hatte sichtlich Schwierigkeiten, sich auf unser Spiel einzustellen und noch die Niederlage vom ersten Spiel in den Knochen. Eine gute Aufschlagserie von uns zur Satzmitte brachte die frühe Entscheidung. Auch der zweite Satz lief gut, wir waren immer leicht in Führung. Doch dann kam die Mannschaftsführerin des Gegners zum Aufschlag und bei uns ging nix mehr. Mit unserer extrem dünnen Personaldecke konnten wir auch nicht wirklich reagieren und haben in der Phase wohl das Spiel verloren. Danach wurde auf beiden Seiten gut gekämpft, jede wollte das Spiel gewinnen. Im dritten Satz war Kappelrodeck besser, im vierten Satz wir. Im Tie-Break haben wir, unbeeindruckt vom Krach der Zuschauer, ein fast aussichtsloses 11:14 noch aufgeholt und sogar zwei Matchbälle gehabt, aber nicht genutzt. Auch wenn das I-Tüpfelchen gefehlt hat, war’s ein gelungener Einstand in der Verbandsliga, ein Klassenunterschied war nie zu erkennen und alle haben Lust auf mehr.

Zähringer Damen schreiben Geschichte!

TSV Alemannia Zähringen I  - TV Bad Säckingen 3:2  (-20/13-/-19/24-/-9)
TSV Alemannia Zähringen I  - VC Offenburg III 3:1 (-16/15-/-23/-22)

Endlich war’s soweit, der Tag des großen Finales, Erster gegen Zweiter. Die Ausgangssituation war klar, wir mussten ‚nur‘ Säckingen schlagen und der Aufstieg wäre geritzt. Selbst bei einer Niederlage hätten wir noch eine zweite Chance gegen Offenburg. Dazu Bombenwetter, neue T-Shirts und volle Besetzung. Sogar unser Cheerleader ist rechtzeitig gekommen und konnte sein liebevoll präpariertes Outfit in Empfang nehmen. Was sollte da schief gehen? Am Anfang so ziemlich alles. Keine zwingenden Angriffe, viele unglückliche Aktionen, zu wenige Bewegung auf dem Feld und dazu ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner vom Hochrhein. Beim 15:20 Zwischenstand haben uns eigentlich alle schon abgeschrieben inklusive wir uns selbst. Aber dann kam unsere Dia zum Aufschlag und von da an lief’s. Selbst zwei Auszeiten von Säckingen haben bei den Granaten nicht viel genützt und so ging der erste Satz doch noch an uns. Leider brachte das nicht die notwendige Ruhe und Sicherheit. Von Anfang an sind wir einem Rückstand hinterhergelaufen, der gegen Satzende immer größer wurde. Drei Spielerwechsel brachten kaum Entlastung. Unsere Angriffe waren zu harmlos, kein Vergleich zu letztem Spieltag. Aber wir haben uns im dritten Satz wieder gefangen und endlich angefangen, Volleyball zu spielen. Die Annahme stand stabiler, unsere Aufschläge wurden druckvoller und wir konnten von einer voll besetzten Bank profitieren. Den Schwung konnten wir in den vierten Satz mitnehmen und lange Zeit sah es so aus, als ob wir bereits den Sack zumachen könnten. Aber auch Säckingen konnte an dem Tag gut aufschlagen und hat sich wieder ran gekämpft. Nachdem wir drei Matchbälle abgeschenkt hatten, ging es in den Tie-Break. Irgendwie musste es so kommen. Aber diese Saison waren wir speziell in der Rückrunde auch mental stark und sind schon öfters zurückgekommen. Ab dem 5:5 haben wir das Kommando übernommen, mit Vorsprung auf die Gewinnerseite gewechselt und von da an nichts mehr anbrennen lassen. Diesmal ging der Satzballaufschlag druckvoll über’s Netz und nachdem die Säckinger Aussenangreiferin nicht unseren Block sondern die Antenne angeschlagen hatte, entlud sich endlich die ganze Spannung. VERBANDSLIGA !!!!!! Das musste erst mal mit Traubensaftschorle und anderen Erfrischungsgetränken gebührend gefeiert werden. Zum Einschlagen zum zweiten Spiel nach gut einer halben Stunde sind dann tatsächlich einige Spielerinnen von irgendwoher wieder aufgetaucht und haben gegen Offenburg entspannt und erfolgreich begonnen. Der zweite Satz lief dann nicht mehr so gut und der Bundesliga-Nachwuchs aus Offenburg hat gezeigt, dass er eigentlich kein Bock auf Relegation hatte. Nachdem so ziemlich die komplette Bank bei uns sukzesive durchgewechselt wurde, mussten wir uns ins Spiel zurückkämpfen, wobei noch zu diskutieren war, ob der bereits vorhandene Alloholpegel dabei eher hilfreich oder hinderlich war. Letztendlich war’s egal, wir haben einen knappen Vorsprung stets gehalten und gleich den ersten Satzball clever verwandelt. Auch im vierten Satz sind uns einige Bälle um die Ohren geschlagen worden, aber den Offenburger Mädels hat am Ende einfach noch ein Tick Cleverness und Abgebrühtheit gefehlt, die bei uns auf einmal wieder reichlich vorhanden war. Eine makellose Heimbilanz, in der Rückrunde alle Spiele gewonnen, am Ende 5 Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Verdienter Meister ! Nimmt man die letzte Saison dazu, so nimmt eine irrwitzige Achterbahnfahrt nun ihr positives Ende. Am nächsten Morgen haben sich erst mal alle gezwickt, ob das nicht doch ein Traum war, bevor die meisten die Herren I zum Klassenerhalt gebrüllt haben. Die eigentliche Show wurde aber in der Wentzinger geboten, wo unsere Damen II es uns nachmachten und ebenfalls mit zwei Heimsiegen den Meistertitel unter Dach und Fach brachte. Was für ein Wochenende. Alemannia 6, die anderen …!!!!

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