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Die 1. Damenmannschaft

Von links Oben: ...

  • Traningszeiten und Hallen
    Mo 20.30-22.30 Uhr Gerolf-Staschull-Halle (Bissierstrasse), Do 20.00-22.00 Uhr Karlschule
  • Beachzeit
    Donnerstag 18/19 Uhr - 20/21 Uhr
  • Mannschaftsverantwortlicher
    Frank Burmeister, Shanon Turner
  • Kontakt
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    Aktuell, 02.10.18 Spielerinnen gesucht!

    Die Vorbereitung läuft auf vollen Touren und es wird immer deutlicher, dass wir noch nicht ausreichend besetzt sind. Verstärkung können wir vor allem auf Mitte und der Stellerposition gebrauchen. Bei Interesse einfach melden. Am 13. Oktober geht's los.

Den Fluch besiegt!

SV Waldkirch – TSV Alemannia Zähringen I 9-/10-/20- (0:3)

Wir konnten in den letzten Wochen gut trainieren, wir waren bei den Vorbereitungsturnieren erfolgreich, aber in den letzten Jahren hatten wir immer unser erstes Saisonspiel verloren. Und dann gleich gegen Waldkirch, den letztjährigen Meister, die (mal wieder) auf ihren Aufstieg verzichtet hatten. Ob das mal gut geht? Es ging gut, und wie! Im ersten Satz haben wir Waldkirch förmlich vom Feld gefegt, uns gelang einfach alles. Wann gab es schon mal eine 10:2 Führung für Zähringen im ersten Satz? Viele sehenswerte Angriffe, noch eine Aufschlagserie von 9 Punkten nachgelegt und nach nicht mal 15 Minuten war der erste Satz eingefahren. Danach hat Waldkirch mehr und mehr ihre Stammspieler zurückgewechselt und kam besser ins Spiel. Aber an dem Tag waren wir einfach beängstigend gut. Wir konnten uns sogar erlauben, im dritten Satz gleich vier Spieler zu wechseln, so dass nochmal alle zum Einsatz gekommen sind. Die Zuschauer erlebten danach viele lange, sehenswerte Ballwechsel, Waldkirch hat sich wieder ins Spiel zurückgekämpft und gezeigt, dass sie auch Volleyball spielen können. Dank unseres sehr starken Aufschlags und einem nahezu fehlerfreien Spiels konnten wir unsere knappe Führung aber stets halten und haben zum Schluss auch gleich den ersten Matchball im Angriff verwandelt. Wenn das mal kein gelungener Auftakt ist ! jetzt müsssen wir eigentlich nur noch aufpassen, dass wir nicht abheben.

Erfolgreiche Saisonvorbereitung !

Turniersiege in Endingen und Staufen

Am 15. September begann unsere Saisonvorbereitung in Emmendingen. Oder wo eigentlich? Nachdem sich nach mehreren hektischen Telefonaten herausgestellt hatte, dass wir nicht nur zu früh, sondern auch noch vor der falschen Halle gestanden sind, ging's erst mal weiter nach Endingen. Damit war die erste und wohl schwerste Hürde genommen. Es folgte ein Mini-Turnier mit nur 4 Mannschaften und Mini-Orga. Das 'Endspiel' war dann gegen unsere eigene Zweite, was gewohnt eng und kämperisch geführt wurde, diesmal mit dem besseren Ende für uns. Sogar die Siegerehrung ist ausgefallen, aber immerhin hatten wir einen neuen C-Schiri.

Ganz anders dann zwei Wochen später in Staufen, 12 Mannschaften, von Bezirksliga bis Verbandsliga. Dort wurde schon deutlich mehr geboten. Das erste Spiel der Gruppenphase war gleich gegen Gufi, die ab dieser Saison in der Verbandsliga aufschlagen. Wir kannten uns gut, es gab einen offenen Schlagabtausch und viele sehenswerte Ballwechsel. Im ersten Satz konnten wir der Angriffspower von Gufi nicht viel entgegensetzen, im zweiten Satz spielten wir variabler und schafften es , Gufi aus dem Konzept zu bringen. Die beiden anderen Gruppenspiele gegen FT II und TBK wurden jeweils gewonnen, so dass am Ende die um zwei Ballpunkte bessere Differenz für uns den Gruppensieg bedeuteten. Und das trotz mehrfacher Slapstickeinlagen rund um den Versuch, einen Einbeiner zum Abschluss zu bringen. Danach begann die etwas merkwürdige KO-Phase. Staufen war ein starker Gegner und musste erst mal bezwungen werden. Letztlich gab die größere Routine den Ausschlag und nachdem der Schiri den zweiten Satz gleich zweimal beendete, ging's dann ins Halbfinale. Dort trafen wir auf einen weiteren Gegner der letzten und auch der kommenden Saison, die Chilipeppers aus Breisach/Gündlingen. Letztes Jahr hatten wir beide Spiele verloren und auch der der erste Satz lief nicht gut. 6 Punkte Rückstand, eigentlich nicht mehr aufzuholen. Aber wir haben es geschafft, der zweite Satz lief viel besser, viel konzentrierter, mit dem absoluten Willen, ins Finale zu kommen. Dort trafen wir, auf wen wohl, wieder auf Gufi, die sich in ihren Finals souverän durchgesetzt hatten. Alle sind nochmal zum Einsatz gekommen und haben ihre beste Tagesleistung abgerufen. Von dem Rest unserer Herren I lautstark unterstützt, haben wir Punkt um Punkt vorgelegt, sehr variabel gespielt und waren im Kopf immer ein Tick schneller als der Gegner. Mannschaftliche Geschlossenheit und Teamgeist haben letztlich gegen den Verbund aus den besseren Einzelspielern gewonnen. Dabei war der zweite Satz nochmal richtig knapp, aber der erste Satzball wurde gleich genutzt, druckvoller Aufschlag und nochmal ein schöner Außenangriff. Jetzt können wir uns noch überlegen, was wir mit unserem Gutschein machen und dem Saisonstart mit viel Vorfreude entgegensehen.

Relegation - Die unendliche Geschichte

Zähringen : Hartheim -13/22-/15-/-25/-9
Zähringen – Hausach 20-/-17/18-/-20/-12

Wir marschieren ja meist parallel zum SC Freiburg, deswegen sei folgendes Gedankenexperiment gestattet:

Der SC spielt am 12.5. Unentschieden gegen Augsburg und steht auf dem 16. Tabellenplatz. D.h. doch eigentlich Relegation, oder? Oder Klassenerhalt? Oder Direktabstieg? Wer weiß. Nachdem erst einmal die DFL, DFB und die UEFA konsultiert worden sind, verkündet der BL-Spielwart nach nur drei Wochen bereits am 9. Juni die erlösende Botschaft, es wird Relegation gespielt! Als sich Hoffenheim endgültig von CL-Ambitionen verabschiedet hat, wird die Relegation dann tatsächlich am 23. Juni angesetzt und wegen dem gleichzeitg stattfinden WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bereits auf 12 Uhr vorverlegt. Einige Spieler des SC als auch der gegnerischen Mannschaft befinden sich zwar schon im Urlaub („der Termin war ja nicht klar!“), es entwickelt sich aber trotzdem ein hochdramatisches Spiel mit hohem Unterhaltungswert. Nachdem der SC nach Verlängerung und Elfmeterschiessen 11:9 gegen Holzbein Kiel gewonnen hat, forderten die Fans lautstark die Freibierdusche des Trainers. Doch dessen Nachname ist Programm und ob das Ergebnis wirklich was wert ist, muss noch zwischen DFL und DFB ausgehandelt werden. In der Relegation zu gewinnen heisst ja nicht automatisch, dass man auch in der Liga verbleibt! Aufgrund der Niederlage entlässst Kiel seinen Trainer und setzt alle Flaggen auf Halbmast. Nachdem Schalke nachträglich zum deutschen Meister erklärt wurde (Bayern spielt eh in einer eigenen Liga) und der HSV-Dino seinen Protest wegen Verstoß gegen das Gesetz zur Rettung bedrohter Arten zurückgezogen hat, wird tatsächlich am 1. Juli dann doch der Klassenerhalt der Freiburger verkündet. Da gleichzeitig Leipzig, bedingt durch den Ausstieg des Hauptsponsors (irgendwas mit Viehzucht?), die Lizenz entzogen wird, können sowohl Freiburg als auch Holzbein Kiel nächste Saison in der Bundesliga spielen! Kiel versucht daraufhin fieberhaft, seinen Trainer wieder einzustellen, aber der hat bereits in Frankfurt unterschrieben.

Verrückt? Ganz Fussballdeutschland würde aufschreien und diesen Unfug beenden? Nein, nicht ganz Fussballdeutschland. Ein kleiner Landesverband tief im Südwesten der Republik leistet noch Widerstand und macht es genau so.

Bevor nun weitere philosophische Betrachtungen und Grundsatzdiskussionen zur Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit des o.g. Vorgehens angestellt werden, soll zunächst über das Elfmeterschiessen berichtet werden:
Nach der ewigen Warterei war die Spannung eh schon auf dem Siedepunkt und die beach-volleyballtauglichen Aussentemperaturen liessen die Gemüter weiter hochkochen. Zwei kurzfristige Spielerausfälle erzwangen dann noch taktische Umstellungen in letzter Sekunde. Der erste Gegner kam aus Hartheim, ein alter Bekannter im wahrsten Sinne des Wortes. Umso erstaunlicher der Verlauf des ersten Satzes, den wir mühelos zu 13 gewannen. Im zweiten Satz wähnten wir uns zu sicher, eine Aufschlagserie brachte Hartheim 5 Punkte in Front und auch diverse Spielerwechsel konnten da nichts mehr ausrichten. Der dritte Satz begann noch schlechter. Mangelnde Durchschlagskraft im Angriff, kaum Spielaufbau und der gute Hartheimer Block brachten uns schnell in Rückstand. Schon alles vorbei? No, we fight! Bis zum Satzende konnten wir uns trotz guter Angriffe aufgrund unserer stets im niedrigen einstelligen Bereich verharrenden Aufschlagquote nie wirklich einen Vorsprung herausspielen. Aber die Nerven haben gehalten. Ein Matchball abgewehrt und unseren zweiten Satzball verwandelt, Tie-Break! Bei 8:8 wurden die Seiten gewechselt und danach liessen wir nichts mehr anbrennen. Die Zuschauer haben uns super angefeuert und nach gut zwei Stunden konnten wir den Sack zumachen. Gut, dass wir nicht wie Hausach nur 6 Spielerinnen dabei hatten. Nach der für uns ungewohnt kurzen Pause von nur 30 min ging’s schon weiter, gegen Hausach. Eine wesentlich jüngere Mannschaft, athletisch, schnell und mit einer richtig guten Mittelspielerin. Den ersten Satz haben wir benötigt, um uns wieder zu sammeln und neu zu konzentrieren. Der zweite Satz dann mit umgekehrten Vorzeichen, vielleicht unser bester am ganzen Spieltag. Druckvolle Aufschläge, super Angriffe vor allem über aussen und der Ausgleich war da. Im dritten Satz kam der Einbruch in der Annahme. Im Angriff hatten wir zuwenig Fantasie, den Hausacher Block zu überwinden. Schon wieder stand alles auf der Kippe. Auf dem Zahnfleisch kriechend aber vollgepumpt mit Adrenalin begannen wir den vierten Satz auf der guten Seite. Eine 5-Punkte Serie brachte uns früh in Front und gegen unsere Rückraumangriffe konnte der Hausacher Block nicht mehr viel ausrichten. Also, wieder Verlängerung und Elfmeterschiessen. Bis zum 8:11 sah es gar nicht gut aus. Aber dann kam eine unsere besten Aufschlägerinnen und drehte den Spiess um. Auf einmal war Hausach wieder nervös und das Glück auf unserer Seite. Zwei Netzrollerpunkte zum Schluss brachten den erlösenden Satzgewinn! Und wenn dann irgendwann nach der WM das Spielergebnis offiziell bestätigt und die neue Ligenzusammensetzung verkündet wird, hat sich der ganze Stress der Saison vielleicht doch noch gelohnt.

Nachtrag 27.4.: unser Klassenerhalt wurde offiziell von der Spielwärtin bestätigt !

Durchwachsene Rückrunde mit starkem Finish

TV Waldkirch – TSV Alemannia Zähringen I 3:0
TSV Alemannia Zähringen II : TSV Alemannia Zähringen I 3:0
TV Breisach Gündlingen : TSV Alemannia Zähringen 3:2
TSV Alemannia Zähringen I : TV Bad Säckingen 3:1
TSV Alemannia Zähringen I : TV Kappelrodeck 0:3

Es war eine stressige zweite Hälfte der Rückrunde, nach drei Wochen Pause standen 4 Spieltage an 4 aufeinander folgenden Wochenenden an. Leider haben wir die Pause nicht nützen können, jedenfalls nicht zum trainieren, höchstens zum Erkältung auskurieren. Zu Beginn des Spieltagmarathons gab’s in Waldkirch nichts zu holen, der Gegner spielte extrem routiniert, fehlerfrei und absolut humorlos. Jeder kleinste Fehler von uns wurde bestraft und jeweils zur Satzmitte mussten wir Waldkirch einfach ziehen lassen. Trotz eigentlich guten Spiels war nichts zu holen. Gegen unsere Zweite hatten wir uns viel vorgenommen, aber noch weniger umgesetzt. Bestenfalls phasenweise haben wir in unser Spiel gefunden, es fehlte am Kampfgeist, an Selbstbewusstsein, einfach an allem. Die Krisensitzung am Montag danach hat dann einiges wieder gerade gerückt und gegen Breisach sind wir schon wieder ganz anders aufgetreten, kein Vergleich zum Hinspiel. Um jeden Ball wurde gekämpft, es ging ja noch bei beiden Mannschaften um den Klassenerhalt. Wir hätten den vierten Satz einfach zumachen müssen, die Chance war da, aber es hat nicht sollen sein. 3:1 hätte uns schon richtig gut getan, stattdessen Tie-Break. Und der war noch nie unsere Stärke.Im fünften Satz haben wir uns dann dermassen viele Eigenfehler geleistet, dass Gündlingen den Ball eigentlich nur noch übers Netz spielen musste. Mist. Also, letzte Chance daheim, einen Punkt brauchten wir mindestens, um wenigstens den Relegationsplatz zu sichern. Wir fingen an gegen einen unserer Lieblingsgegner, die Pro Säckos vom Hochrhein. Die hatten Ihren Nichtabstieg schon gesichert und waren vermutlich nicht mehr ganz so motiviert, im Gegensatz zu uns. 11:4, 14:5, der erste Satz war eigentlich schon nach 5 Minuten entschieden und das Aufbäumen des Gegners kam viel zu spät. Der zweite Satz war wesentlich enger, die Pro Säckos haben unglaubliche Bälle aus der Abwehr rausgekratzt und wir mussten alles geben, den stets knappen Vorsprung zu halten. Aber auf unseren Angriff war einfach Verlass. Damit war schon das Minimalziel erreicht und im dritten Satz schwand daraufhin auch etwas die Konzentration. Nach einer Aufschlagserie der Pro Säckos von 5 Punkten war der Satz weg, trotz zweier Wechsel und zwei Auszeiten. Die Trotzreaktion ließ aber nicht lange auf sich warten, RuckZuck führten wir im vierten Satz 16:5 und dann kamen nochmal 9 Aufschläge in Folge und das so wichtige und lang ersehnte Erfolgserlebnis war endlich da! Gegen Kappelrodeck haben wir auch gut gespielt, aber der Gegner war sehr stark und wollte ja schließlich noch aufsteigen. Super spannend war der zweite Satz, bei 19:22 hatten wir schon fast verloren aber uns nochmal rangekämpft. Erst der 30. Punkt brachte Kappelrodeck den nicht ganz unverdienten Satzgewinn. Danach war die Luft raus, in der Annahme ging nix mehr und das war’s dann auch. Jetzt müssen wir in 6 Wochen in der Relegation gegen Hartheim und Hausach sehen, was unsere Saison wert war. Die letzten zwei Spieltage haben jedenfalls Lust gemacht auf mehr!

Damen I Maerz2018

Auswärts ein Punkt geholt

VC Offenburg – TSV Alemannia Zähringen : 18-, -18, 17-, -24, -13 (3:2)

„Ein merkwürdiges Spiel. Der SC Freiburg lässt bei desolaten Dortmundern am Ende zwei Punkte liegen“. So titelte ‚Der Sonntag‘ und da wir ja immer parallel zum SC marschieren, beschreibt das wieder ganz gut auch unser Spiel. Gegen im ersten Satz desolate Offenburgerinnen hatten wir nie Probleme, den Sack zuzumachen. Umgekehrte Vorzeichen im zweiten Satz, kaum zwingende Angriffe, viele Aufschlagfehler, zu wenig Bewegung, Satzausgleich. Wieder auf der guten Seite lief’s deutlich besser. Eine Aufschlagserie von 11 Punkten brachte schon die ganz frühe Entscheidung. Verdödelt haben wir das Spiel spätestens im 4. Satz. Zwar konnten wir noch einen 21:24 Rückstand egalisieren, aber auf unsere Eigenfehlerquote war stets Verlass. Also mal wieder Tie-Break. Und der begann gut, richtig gut, 4:0, Auszeit des Gegners, noch ein Ass hintergelegt. Das sollte doch reichen. Aber trotz einer 11:6-Führung haben wir irgendwann das Volleyballspielen eingestellt, der VCO hat immer besser aufgeschlagen und zum Schluss hat einfach die Cleverness und dauerhaft ein paar Zentimeterchen Sprungkraft gefehlt, um mehr mitnehmen zu können. Mit einer besseren Besetzung wäre evt. noch mehr drin gewesen, aber gefühlt haben wir trotzdem (s.o.) 2 Punkte liegen lassen. Es bleibt dabei, wir haben jetzt noch 5 Spiele, jedes davon ein Endspiel.

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