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Die 1. Damenmannschaft, Saison 18/19

Von links Oben: ...

  • Liga
    Landesliga West Damen
  • Traningszeiten und Hallen
    Mo 20-22 Uhr, Albert Schweizer Bewegungshalle, Do 20.00-22.00 Uhr Karlschule
  • Beachzeit
    Montag 18/19 Uhr - 20/21 Uhr
  • Mannschaftsverantwortlicher
    Stefanie Birth, Frank Burmeister
  • Kontakt
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    Aktuell, Oktober 20 Spielerinnen gesucht!

    erfreilicherweise haben wir bereits zahlreiche (gute :) ) Neuzugänge, aber die Saison ist lang und die Liga hat erstmals 10 Mannschaften. Ein - zwei Spielerinnen können wir noch gebrauchen, etwas Erfahtung solltet ihr aber mitbringen. Gerne anfragen

Zwei virulente Spiele

TSV Alemannia Zähringen I : VfR Merzhausen 3:2 (21-, -17, 22-, -12, -13)
TSV Alemannia Zähringen I : VfR Umkirch 3:0 (-19, -18, -24)

Der Spieltag stand virusbedingt auf der Kippe. Der Inzidenzwert von Freiburg lag bei knapp über 50. Erst am Freitagmorgen kam das offizielle Statement des SBVV zur weiteren Durchführung des Spielbetriebs und großzügigerweise wurde uns bis 15 Uhr Zeit gegeben, uns zu entscheiden. Klar, dass da die Kommunikationskanäle heiß liefen. Wir hatten uns glücklicherweise schon am Donnerstagabend im Training abgestimmt und die Mehrheit wollte spielen. Nochmal so ein saublödes Saisonende wie im März, bei dem uns gefühlt mindestens ein Mannschaftsausflug an den Bodensee sowie unser letztes Verbandsliga-Heimspiel geklaut worden waren, wollte niemand. Also haben wir es riskiert und sowohl Merzhausen wie Umkirch haben mitgezogen. Unser Hygienekonzept haben wir auf Stufe rot gesetzt und dafür auch gleich mal unsere neuen Handpfeiffen eingeweiht. Am Anfang hat es sich komisch angefühlt, viel Spielfluss kam nicht auf. Der erste Satz war geprägt von vielen individuellen Fehlern, die sich gegen Satzende auf unserer Seite häuften. So ging der erste Satz relativ klar an Merzhausen. Danach stabilisierte sich unser Spiel, die Aufschläge wurden druckvoller und der zweite Satz ging deutlich an uns. Spätestens jetzt waren die Begleitumstände des Spieltags vergessen.  Im dritten Satz hatten wir fast einen 10:17 Rückstand egalisiert, aber am Ende doch knapp verloren. Letztlich hat die tiefstehende Sonne in der Halle die Sätze 1-4 mehr oder weniger entschieden, es gewann immer dieselbe Seite. Erst im Tie-Break gab es halbwegs gerechte Bedingungen und es wurde nochmal richtig spannend. Erst 6:3 geführt, dann Rückstand, bei 8:11 Auszeit. Aber die Nerven haben gehalten, die Aufschläge kamen und im Angriff haben wir richtig Druck gemacht. Der erste Satzball wurde gleich verwandelt und der Spielgewinn wurde coronakonform bejubelt, mit Ringelpietz ohne Anfassen und Winke Winke aus der Ferne. In der Spielpause kam dann eine 10-Seiten-email unseres Staffelleiters, die wir erst mal weggeschoben haben, um überhaupt pünktlich anfangen zu können. Im zweiten Spiel haben wir von Anfang an souveräner und konzentrierter agiert. Umkirch war stark, besonders in der Abwehr. Aber wir hatten die klare Netzhoheit und die besseren Aufschläge. Im Satz 1 sieben Punkte, im zweiten Satz 9 Punkte am Stück brachten jeweils Ruhe und Sicherheit ins Spiel. Da ließ auch der Schnapsball am Ende des zweiten Satzes keine Unruhe, sondern eher Schadenfreude aufkommen. Aber Umkirch hatte eine ganz erfahrene Trainerin, eine gute Mischung aus Jung und Alt und ließ sich nicht so leicht beeindrucken. Am Ende des dritten Satzes wurde es richtig eng, ein Doppelwechsel bei 22:22 brachte nur kurzfristige Entlastung. Unsere Angriffspower war schließlich ausschlaggebend. Mit etwas Glück haben wir den ersten Spielball verwandelt und den dritten Sieg im dritten Spiel eingefahren! Und das mit einem Durchschnittsalter von 22.3 Jahren auf dem Feld, für Zähringer Verhältnisse ziemlich beachtlich. Ob und wie es weitergeht, steht noch in den Sternen, der Spieltag in Todtnau ist schon mal abgesagt. Und das ist auch gut so.

Ins Spiel zurückgekämpft!

TV Hausach – TSV Alemannia Zähringen I  :  2:3 (-18, - 23, 18-, 21-, 12-)

Endlich ging’s wieder los. Wohl noch nie sind wir so planlos und unvorbereitet in die Saison gestartet. Wegen dem Coronamist haben wir das letzte halbe Jahr nur gebeacht, die Halle von innen gesehen das erste Mal vor 4 Wochen. Wir haben viele neue und gute Mitspielerinnen bekommen, aber uns noch nicht ansatzweise einspielen können. Wie und wann auch? Und der Trainer war den ganzen September im Urlaub. Alle Positionen umgestellt, neue Steller, neue Mitten, neue Dia. Wo standen wir eigentlich spielerisch? Hausach war schon immer stark im Angriff, einen guten Neuzugang aus Kappelrodeck in der Mitte und schon den Verbandspokal als Vorbereitung. Folgerichtig ging Hausach auch schnell 9:6, 16:10 in Führung und ließ nix mehr anbrennen. Wir waren noch zu passiv und mussten uns erst finden. Im zweiten Satz lief’s dann viel besser, 10:1 Führung, das sollte doch reichen. Hat’s aber leider nicht. Punkt um Punkt ist Hausach rangekommen, zum Schluss war’s eng. Knapp vorbei ist aber auch verloren. Zum Glück hatten wir immer noch eine gute Stimmung und jede Menge jugendlich Power auf der Bank. Die Spielerwechsel zahlten sich irgendwann aus. Mit einer guten Aufschlagserie konnten wir ein 5:8 in ein 14:8 drehen und die Selbstsicherheit war plötzlich da. Hausach war sichtlich beeindruckt und konnte nichts mehr zulegen. War der Knoten jetzt geplatzt? Jein. Auch der vierte Satz lief noch nicht wirklich rund, wieder musste eine Aufschlagsserie (oder Reihe?) her, um ein 10:16 in ein 20:10 zu drehen. Jetzt war die Bewegung in der Abwehr da, wir haben auch mal im Block gepunktet und im Angriff lief`s sowieso immer besser. Wer hatte die besseren Nerven im Tie-Break? Zuerst Hausach, dann wir, dann wieder Hausach. Irgendwann stand es 10:10. Aber anstatt jetzt das große Nervenflattern zu bekommen, haben wir immer selbstbewusster und erfolgreicher angegriffen. Auch der Matchball ist nochmal so richtig auf der Hausacher Feldseite eingefahren. Etwas glücklich aber auch nicht unverdient haben wir den ersten Sieg im ersten Spiel eingefahren und wer weiß, was noch kommt, wenn wir erst unser volles Potenzial abrufen…

Ein Sieg und viel Lehrgeld

TSV Alemannia Zähringen I – TuS Hüfingen 0:3; TSV Alemannia Zähringen I – TV Kappelrodeck 3:2; TSV Alemannia Zähringen I – TV Bad Dürrheim 0:3; TSV Alemannia Zähringen I – TB Bad Krozingen 0:3

Wir kommen langsam besser ins Spiel, sammeln aber nach wie vor mehr Erfahrung als Punkte. Speziell gegen Hüfingen war das sehr bitter, hatten wir uns doch was ausgerechnet. Im ersten Satz hatten wir noch Startschwierigkeiten und sind immer einem Rückstand hinterhergelaufen. Im zweiten Satz waren wir richtig gut und gingen mit 17:8 in Führung. Leider hat wieder (oder immer noch?) die Cleverness gefehlt, den Sack zuzumachen und selbst dieser Satz ging schließlich mit 25:27 verloren. Im Heimspiel gegen Kappelrodeck wollten wir es dann besser machen und haben alles reingeworfen. Wie im Hinspiel entwickelte sich ein wahrer Krimi mit viel Auf und Ab auf beiden Seiten. Im Tie-Break wollte die Schiedsrichterin wohl endlich Schluss machen und pfiff nach dem Seitenwechsel schon mal an, bevor wir vollständig auf dem Feld standen. Fehlentscheidung, aber egal, weiter ging‘s. Durch diese Fehlentscheidung lagen wir fast uneinholbar mit 7:10 hinten. Wir haben’s dennoch geschafft, mit einer guten Aufschlagserie und ganz viel Willen. Endlich, nach über 2 Stunden, erster Sieg in der Verbandsliga! Gegen Dürrheim ging dann nicht mehr viel und wir bezogen gegen einen extrem gut aufgelegten Gegner unsere bisher höchste Klatsche. Läufer vier, das können wir! Dermaßen durchgeschüttelt ging’s dann gleich zum nächsten hochklassigen Gegner, dem Tabellenführer und Aufstiegsaspirant aus Krozingen. Zu holen gab’s leider wieder nix, aber wir haben diesmal gut mitgehalten, viel besser als im Hinspiel. Die Annahme stand stabiler, der eigene Aufschlag war druckvoll und selbst im Block haben wir immer wieder gut gepunktet. Leider gab’s im dritten Satz wieder eine saublöde Schiri-Entscheidung, so dass bei der langen Krozinger Aufschlagserie wieder Erinnerungen an Dürrheim hochkamen. Ganz so schlimm kam’s dann nicht, Krozingen musste sogar nochmal eine Auszeit nehmen, aber der Vorsprung war zu groß. Jetzt kommen erst mal Fasnet, Semesterferien sowie eine Rückkehrerin aus Skandinavien. Die dreiwöchige Pause wollen wir nutzen, um zum wiederholten Mal unser Spielsystem umzustellen und nochmal bei den letzten Spielen anzugreifen. Zu verlieren gibt’s nix mehr, die Auf- äh Abstiegs-T-Shirts sind schon in der Planung.wink

 

Verrücktes Ende der Hinrunde

TSV Alemannia Zähringen I - SV Kirchzarten 0:3
TSV Alemannia Zähringen I – USC Konstanz II 2:3

Bisher stand ein magerer Punkt zu Buche und wir hatten mit Kirchzarten die einzige Mannschaft zu Gast, die noch irgendwie tabellentechnisch in Reichweite war. Also mussten wir unbedingt punkten. Klar, dass das schief ging. Im Kopf fing es schon an. Wir sind im ersten Satz gleich mit 0:7 gestartet, bevor wir uns halbwegs fangen konnten. Danach liefen alle Sätze irgendwie gleich. Zur Satzmitte waren wir stets ebenbürtig, haben Kirchzarten selbst unter Druck gesetzt und auch größere Anfangsrückstände fast ausgeglichen. Im letzten Satz waren wir sogar eine ganze Zeit in Führung, bevor wieder jemand den Schalter umgelegt und Kirchzarten mit zwei Serien a 7 und 6 Punkten den Sack wieder zugemacht hatte. Insgesamt war bei uns viel zu viel Sand im Getriebe, fehlende Konstanz, einige blöde Schiedsrichterentscheidungen und die guten Aufschläge von Kirchzarten summierten sich zur nächsten, deutlichen 0:3-Niederlage.

Das war umso frustiger, als wir danach als letzten Gegner der Hinrunde den USC Konstanz zu Gast hatten. Warum sollte es ausgerechnet gegen den aktuellen Tabellenführer besser werden? Andererseits… Schon den ersten Satz hätten wir mit etwas Glück auch gewinnen können, aber der eine Aufschlagfehler bei 21:22 war dann halt zuviel. Im zweiten Satz wir haben uns noch mehr gesteigert und sind immer besser ins Spiel gekommen. Endlich hat die Aufstellung funktioniert, jede konnte ihre Stärken ausspielen, es hat einfach ‚gepasst‘. Seltene Gäste wie Selbstvertrauen, Spielfreude und Abgezocktheit haben plötzlich wieder den Weg in die Karlschule und auf unser Spielfeld gefunden. Speziell im dritten Satz wurde der Tabellenführer aus Konstanz phasenweise deklassiert und wir haben uns in einen richtigen Rausch reingespielt. Leider hielt der Lauf nicht lange genug, Konstanz ist stärker geworden und konnte im vierten Satz wieder ausgleichen. Im Tie-Break hatten wir leider keine Chance mehr, aber wenn man alle eigenen Aufschläge verdödelt, darf man sich auch nicht beschweren. Trotzdem, nach dem Spiel hatten alle das Gefühl, endgültig in der Verbandsliga angekommen zu sein. So geht Volleyball, die Rückrunde kann kommen!

Schwierige Anfangsphase mit viel Lehrgeld – allez Mops !

Irgendwann ist auch die schönste Party mal vorbei und spätestens nach der Klatsche gegen Krozingen war das auch allen klar. Wir hatten ausgerechnet für unsere erste Verbandsligasaison sehr schwierige Startbedingungen, fünf ganze und zwei halbe Abgänge, keine echte Vorbereitung und eine lange, aufgrund des Wasserschadens in der Gerolf-Staschull-Halle, unklare Hallen- und Trainingssituation. Die ersten zwei – drei Spieltage mussten wir immer schauen, überhaupt eine Mannschaft auf’s Feld stellen zu können. Speziell auf der Zuspiel- und Diagonalposition haben wir stetig improvisieren müssen, wobei uns die bürokratischen Irrungen und Wirrungen der CEV dabei nicht gerade geholfen haben. Aber es bessert sich von Woche zu Woche. Drei vielversprechende Neuzugänge, eine Rückkehrerin und erst kürzlich nochmal zwei Neue. Es geht langsam aufwärts. Dennoch müssen wir uns alle erst mal finden und in einer komplett neuen Aufstellung  zu neuem Spiel und mannschaftlicher Geschlossenheit finden. Auf die Unterstützung der Gegner konnten wir uns dabei bis jetzt nicht gerade verlassen, eher ist das Gegenteil der Fall. Mit Dürrheim, Waltershofen und dem USC Freiburg trafen wir auf sehr gut eingespielte, erfahrene Mannschaften, die uns nicht viele Chancen liessen, ins Spiel zu finden. Am besten hat’s sich noch gegen Hüfingen angefühlt, aber auch dort waren wir nach zwei eher knappen Sätzen im dritten Satz chancenlos. Jetzt gilt es, sich nicht entmutigen zu lassen, in einigen Freundschaftsspielen wieder zu neuer Routine zu finden und Schritt für Schritt in die Erfolgsspur zurückzukehren. Beim Mannschaftsevent (-besäufnis, Kindergeburtstag, Kaffeekränzchen, … was war’s eigentlich?) war die Stimmung jedenfalls ungetrübt und die einzige, für’s nächste Heimspiel noch zu klärende Frage war die, wer denn jetzt wann am besten die Geschichte mit dem Mops nochmal erzählen sollte

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